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und Zwang inmitten der den Reiz desselben bildenden süßenHerzensergießungen bringen würden, davon aus. *)

Zu dem Feste des Todes übergehend, erklärt er uns,welches der Glaube der modernen Republikaner von dem jen-seitigen Leben ist; man wird sehen, daß er noch weit unter demihrer Meister, der Republikaner des Alterthums, steht.

„Es war etwas sehr Tröstliches," sagt er, „die Gewißheit,welche die Priester uns anzubieten wagten, mit Gebeten undCeremonien oder durch die standhafte Uebung einiger Tugendendie Strafen derer, die unsere Herzen geliebt hatten, zu lindern;es war eine Täuschung. Ich will nicht neue Irrthümerbegründen und Fabeln, die schon zu viele Jahrhunderte hin-durch geherrscht haben, wiederherstellen. Ehren wir die Todten,um den Lebenden Tröstungen, Hoffnungen und Gegenständezur Nachahmung darzubieten.

„Die Alten besaßen in sehr hohem Grade die Kunst, alleEmpfindungen, die auf das Herz des Menschen wirken können,in ihre Institutionen zu verflechten. Ihre Todtenfeste gehörtenzu den großen Mitteln, um die öffentliche Erziehung zu ver-vollkommnen und alle Empfindungen des Volkes auf die Liebezum Ruhme und die Verachtung des Todes, ihre unzertrenn-liche Gefährtin, zu richten. Diese Pracht des Mahles, dieseSpiele, diese Kämpfe, diese Ringübungen, dieseLibationen und diese Opfer, welche die ihr Andenkenhochverehrende Menge auf dem Grabe versammelten, hattenetwas so Herrliches und Rührendes, daß sie uns selbst nochnach dreißig Jahrhunderten rührten und schon durch die nochvorhandenen Erzählungen entflammten. Was wird dies erstwerden, wenn wir selbst die Zeugen derselben seinwerden?

1) Ebendas. S. 12.

2) Ich irre mich; Cäsar bekannte denselben Glauben wie Boissy d'Anglas,und er ist nicht der Einzige.

3) An Wem liegt die Schuld, wenn wir die Spiele, Kampfe undOpfer, die das Leichenbegängniß des Anchises oder Patrvklus