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Frankreich mit dem Glücke und den Tugenden der Griechenund Römer ausgestattet zu haben, dies wird die wohlthätigeWirkung dieser Feste sein. Das ist viel ohne Zweifel; alleines ist nicht genug. Läquinio, der College des Boissy d'Anglasund wie er Verfasser eines motivirten Programmes der revo-lutionären Religion, ruft aus: „Welch' ein lebhaftes undlachendes Gemälde wird Frankreich nicht in jener Zeit darbieten,wann diese Feste getreu und mit Sorgfalt ausgeführt werden!Alsdann glaube ich auf dem Boden der französischen Republikdas Glück der Elysäischen Felder sich verwirklichen zu sehen;ich glaube alle fremden Nationen von Erstaunen ergriffen, plötz-lich ihren früheren feindseligen Gesinnungen entsagen, um dieWette die Brandfackel des Krieges auslöschen, von allen Punktendes Weltalls, um uns zu bewundern, herbeieilen und endlichsich mit uns freuen, unsere Principien und Gesetze umfassen,unsere Gebräuche und Sitten annehmen, sie voll Begeisterung inihre Heimath übertragen und einen Ocean von Glückseligkeit überdie entferntesten Theile des Erdkreises verbreiten zu sehen."

Die Lacedämonier, Athener und Römer consequent biszum Schlüsse copirend, ermangeln unsere beiden Religionsstifternicht, noch weiter hinzuzufügen: „Ihr werdet wollen, Bürger-Repräsentanten, daß alle öffentlichen Ceremonien von derAutorität der Regierung ausgehen und nur vonihr ausgehen können. Ihr allein müßt die LeitungundMoral dieser Civilreligion, die JhrFrankreichgeben sollt, regeln. Auf diese Weise werdet Ihr denAberglauben, die Unwissenheit und die Vorurtheile vernichten;auf diese Weise werdet Ihr den Fanatismus auf Erden fürimmer bannen und nur den der Freiheit bestehen lassen."

Man wird uns diese langen Auszüge nicht verübeln; esgibt Dinge, die man, um sie zu glauben, in ihren Original-dokumenten lesen muß.

1) k'etss N3tions1e8, psc I,equiiiio, reprssentLNt ctu peuple.8° Imx. nat. — 2) §8ssi, etc. S. 64.