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die Pythischei, Spiele zu Ehren Apollo's, die Jsthmi-schen zu Ehren Neptun's und die Nemäischen, welche demHerkules geweiht waren. Diese blühende Provinz versäumteauch nicht, für das theilnahmewürdige Geschlecht, welches sichmit uns in die Hälfte des Erdkreises theilt und den Schmuckdesselben ausmacht, Feste einzusetzen.

„In jedem Jahre sandten, wann der süße Einfluß derZwillinge die Erde befruchtet, Korinth, Salamis, Lesbos,Mytilene, das stolze Sparta de» Kern ihrer Jugend in denTempel, um dort die Altäre der Göttin mit den neuen Mprthen,die Flora für sie gepflanzt, zu schmücken."

Nachdem er bemerkt, daß diese Feste bezweckt hätten, derGottheit zu huldigen und die Bürger gemeinsam die unschätz-baren Freuden der Freiheit genießen zu lassen, fährt der Predigerfort: „Könnte ein so edles Motiv unseren Gesetzgebern ent-gehen? Nein. Sie haben einen allgemeinen Tempel für dieRepublik errichtet, und wem haben sie ihn, damit er auf un-erschütterlichen Grundlagen beruhe, geweiht? Der Vernunft."

Es folgt nun eine pathetische Aufforderung an alle Bürger,Bürgerinnen, junge Republikaner, die Hoffnung des Vater-landes, sich recht fleißig bei dem Gottesdienste der Vernunfteinzufinden. Der Schluß der Rede läßt sich wie folgt zusammen-fassen: „Bürger," ruft der Redner aus, „es ist Zeit, daß ichmich kurz fasse. Ich wollte Euch durch einige aus der Ge-schichte der antiken Republiken entliehenen Einzel-heiten beweisen, daß die Gebräuche die Ruhetage zu allen Zeitendurch besondere Feste geweiht haben. Glücklich ich, wenn esmir gelungen ist, Euch zu überzeugen; noch glücklicher aber,wenn ich im Stande war, es Euch als ein süßes Vergnügenhinzustellen, zu kommen und mit gespannter Aufmerksamkeitdie unsterblichen Decrete, welche die WeisheitEuerer Gesetzgeber jeden Tag zu Euerem Wohleerläßt, zu vernehmen!"

Solches ward in den Tempeln der Vernunft zur Zeit derHerrschaft Robespierre's verlesen.