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[1. Band.]
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Die zweite Rede geht auf die Natur.

Hier ist nun der Redner ganz in seinem Elementes. Erbeginnt mit folgender Anrufung: „O Natur, du bist die 1 Wohl-thäterin der Menschen; du bewirkst, daß wir die Offenhcherzig-keit der Kinderjahre lieb gewinne»; du entwickelst die s stolzenReize der Jugend, du erfüllst das männliche Alter mit 5 Kraft;du druckst den weißen Haaren eine sanfte Majestät auf. - Werdich verläßt, artet aus, wird böse, sich selbst und derer Ge-sellschast zur Plage. Wer dagegen die Gesetze der ! Naturbefolgt, gefällt sich in der Tugend, betet die Freiheitit undsein Vaterland an, fürchtet sich nicht vor dem Tode. Soist der Mensch der Natur beschaffen; wie weit anders s dochder Mensch der Priester!"

Verachtung der Geschichte, des Gewissens, der Erfahhrung,der Offenbarung, der Vernunft, alle ungeheuerlichsten Jrrthhümersind in diese» wenigen Zeilen angehäuft.

Das den Menschen erniedrigende und verderbende Chrristen-thum soll also dem Hasse und der Verfolgung preisgeegebe»werden; die ihn vervollkommnende Natur dagegen Gegenistandseiner Verehrung sein. „O Natur! alljährlich kommen wvir indiese mit deinen Gaben geschmückten Gefilde und wiedertholenunsere Rührung und Dankbarkeit aussprcchenden Lieder.... Unddu, Schwester der Natur, heilige Gleichheit, du, welchw dieFeinde des Volkes verleumden, halte die süße Brüderluchkcitunter uns aufrecht, vereitle durch die Bemühungen der An-hänger deines Cultus jene ehrsüchtigen Heuchler, die dichaus unserer Republik verbannen und die Vorrechte und Kang-unterschiede wieder iifis Leben rufen wollen."

Die dritte Rede geht auf das Menschengeschlecht.

Die Principien von 1793 tragen einen so »nirersalenCharakter, der die Revolution zu etwas mehr als einer bloßfranzösischen Revolution macht: es ist die Revolution: dieRevolution Europa's und der Welt. Daher die Aufforderungen,welche die Demagogen, vielleicht ohne ihre Tragweite zu kennen,so oft an alle Völker, an das Menschengeschlecht selbst ergehen