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Werk der Befreiung aller Völker fortzusetzen; alsdann werdedas goldene Zeitalter für die Sterblichen beginnen.
Die fünfte ist an die Dankbarkeit gerichtet.
Der Redner verherrlicht Frankreich, weil es das Pantheonden großen Männern geöffnet habe und wünscht, es behaltedenen, die das Feld bauen, einen Platz in demselben vor.Denn in der That, „in den schönen JahrhundertenRoms verließ man die Pflugschaar, um die Heerezu befehligen, und die berühmtesten Generalekehrten nach ihrem Siege sofort wieder zumPfluge zurück. Hat nicht überdieß die Landwirthschaft alleTugenden, welche unsere Verfassung zu befestigen geeignet sind,hervorgebracht? Setzt nicht sie gerade, indem sie die Wiesenmit verschiedenen Heerden, deren auf kluge Weise combinirtenRacen eine neue Race bilden, bedeckt, durch die Vollkommen-heit ihrer Wolle in Erstaunen? . . . So werdet Ihr auch dieSitten bilden, werdet ein abwechselnd landwirthschast-liches und kriegerisches Volk, welches die Waffen undden Pflug mit derselben Geschicklichkeit handhabt, heranziehen,und unsere Kinder werden unsere hochverehrten Bilder indem hehren Tempel der Dankbarkeit aufzustellen sich beeilen."
Vernehmet Lykurgus, ahmt Cincinnatus nach; seid Griechen,seid Römer, und die Welt wird neugeboren werden.
Die sechste Rede geht an die Freiheit der Völker!
In dieser Rede sind alle gegen den socialen Einfluß desChristenthums nur denkbaren Verleumdungen enthalten. DieReligion, die statt aller Antwort auf den Vorwurf, daß sie dieSklaverei predige, nur eine Weltkarte vorzuzeigen nöthig hat,diese selbst von den Wilden geachtete Religion wird hier demHasse aller Völker dennncirt. Der republikanische Predigten-fabrikant bleibt sich konsequent. Er versteht die Freiheit ebennur so, wie sie ihm seine Klassiker bei den Griechen und Römerndargestellt haben; so will er sie auch für die ganze Welt haben.Die christliche Freiheit, etwas ganz Anderes, ist ihm verhaßtund muß ihm verhaßt sein.