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„Die Republik und die Religion Christi," sagter zu seiner Zuhörersckaft, „sind unverträglich mit ein-ander; sie bekämpfen sich beständig. Verbannen wir für immerdiese freiheitsmörderische Sekte und ihre gefährlichen Anhänger.Keine Duldsamkeit für die Unduldsamen. Statt das Menschen-geschlecht wegen unverständlicher Träume zu spalten, wollenwir es in einem Bunde der Liebe, des Glückes und der Frei-heit vereinigen. Kommet, beredte, für das öffentliche Wohlbegeisterte Schriftsteller, speiet gleich dem Aetna auf alle mitVerbreche» bedeckte Menschen eine glühende Lava, die sie ein-äschert und aufzehrt.. .. Die Welt wird unser Beispiel nach-ahmen und wir werden alsdann, nachdem wir unsere Unab-hängigkeit auf unzerstörbare Weise befestigt habe», würdig sein,die der ganzen Welt zu begründen."
Ist dies nicht auch heute noch der Traum der Söhne derRevolution?
Die siebente Rede ist an den einnndzwanzigstenJanuar gerichtet.
Dieser Titel sagt Alles. Die Römer haben den einund-zwanzigsten Januar herbeigeführt, sie werden ihn noch ein-mal herbeiführen, wenn er noch einmal herbeigeführt werdenmuß. „Was mich anlangt," sagt ihr treuer Schüler, „sohabe ich stets nur einen Dolch zwischen Brutus undCäsar, zwischen einem Republikaner und einemKönige erblickt! Wenn der König sich des Dolches bemächtigt,so fällt der Republikaner und stirbt; verbleibt er aber im Besitzedes Republikaners, so darf er nicht unschlüßig sein, wenn erwill, daß die Freiheit die Oberhand behalte."
Wir geben dies den Bewunderern der klassischen Erziehungunter allen Umständen wohl zu bedenken.
Beschließen wir hiermit diese Analyse oder besser diesesdemüthigende Bild von der durch dreihundertjährige Be-geisterung für das Heidenthum vorbereiteten Herabwürdigungder Vernunft und der Verkehrtheit der Herzen zu jener Zeit.