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[1. Band.]
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Erstes Banner: Religion;

Zweites Banner: Moral;

Drittes Banner: Juden;

Viertes Banner: Katholiken;

Fünftes Banner: Protestanten.

Der Bannerträger der Religion spricht mit lauter Stimmefolgende Worte: „Im Namen aller Menschen, mögen sie nunäußerlich sich zu einem auf verschiedenen Dogmen beruhendenund durch verschiedene Ceremonien verherrlichten Cultus be-kennen, oder mögen sie den Blicken der Welt gar keine sicht-baren Zeichen ihrer Religion ausstellen und der Gesellschaftnur die einfache Uebung der Tugenden als Bürgschaft bieten."

Nach dieser Rede gibt er mit seinem Banner den übrigenden Friedenskuß und bindet sodann mit einem dreifarbigenBande alle fünf zu einem Bündel zusammen.

Hieraus folgen die Hymnen, Gesänge und Opfer für dieGottheiten, und heilige Tanze beschließen die erhabene Feier.

Die Thcophilantropen zählten eine große Anzahl vonBrüdern in dem Direktorium und dem gesetzgebenden Körper.Unter ihren Adepten findet man auch Gelehrte, Künstler undMänner von Verdienst und Talent, wie u. A. Bernardin vonSamt-Pierre, der in der ehemaligen Kirche des hl. Thomas vonAquino bei einem theophilantropischen Neugeborenen Pathen-stelle vertrat.

Die Minister und Agenten der Regierung trugen Alles,was nur in ihrer Macht stand, zur Ausbreitung der neuenReligion bei. Der Minister des Innern, Franyois de Neuf-chLteau, verschickte ihr Manuel kostenfrei in die Departements.Er belohnte Pavat, gewesenen Pfarrer von Bertrand-la-Boisstöre, für seinen Eifer, mit dem er die Gesänge der neuenSecte in Noten gesetzt hatte. Man räumte ihnen fast allePariser Kirchen zu Tempeln ein. So besaßen sie: Saint-Jacques du Haut-Pas, Saint-Sulpice, Samt-Thomasd'Aquin, Saint-Etienne du Mont, Mödard, Samt-Germain

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