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Während des Abflngens der Hymnen ward eine Sammlungj veranstaltet und bei dem Schlüsse der Versammlung wurdenseinem jeden der Anwesenden, die mit Kornähren und den^ schönsten und dustendsten Blumen bekränzt um den Altar herumPlatz genommen hatten, von einer Dame ein Blumenstraußüberreicht; diese Blumensträuße sollten die Einigkeit undBrüderlichkeit verfinnbilden.

Sie unterhielten Schulen für beide Geschlechter in mehrerenPariser Stadttheilen, namentlich aber zu Mont-Pantheon.Die Kinder aus diesen Schulen erschienen mit ihren Lehrern undLehrerinnen regelmäßig in diesen religiösen Versammlungen.

Nach dem Beispiele des officiellen Cultus Robespierre'sund des Conventes hatte auch die Theophilantropie ihreliturgischen Bücher, Predigtsammlungen, Horasund Katechismen. Von diesen zahlreichen Schriften sinddas Handbuch der Theophilantropen als Fundamen-talgesetzbuch, ferner das bei Weitem ausführlichere religiöseJahr, eine Sammlung der Gesänge und Sittenpredigten, eineAbhandlung des Ex-Barnabiten Dubroca über die kindlicheLiebe, weiter die Aufrichtigkeit im Handel, der Cul-tus der Naturreligion, die Feste des Greifen-alters, der Gründung der Republik und der Sou-veränetät des Volkes besonders zu nennen. Chemin istder Verfasser des größten Theiles dieser Schriften; er glänzteunter den Theophilantropen sehr als Director, Redner undSchriftsteller. Er hat das Handbuch, das Rituale, dasreligiöse Jahr, die Moral der Weisen aller Län-der und aller Jahrhunderte, sowie das Gesetzbuchder Religion und Moral der Natur abgefaßt.

Außer im Innern ihrer Tempel predigten die Theophilan-tropen auch noch in den Tagesblättern und durch den Mundihrer Sendlinge. Unter ihren Zeitschriften ist das Leüo äoscsrelks xatriotiguss, das k'ouillo villaZeoiss und der^mi äo8TkooxkilÄntropss namentlich zu erwähnen.

Die Paris zunächst gelegenen Orte lieferten die ersten