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zu haben. Ihr sollt Niemanden sterben lassen, ehe ihr andem Leibe die letzten Waschungen verrichtet habt. Opfert auchden Manen und bittet sie, daß sie euch gnädig seien. Es istein sehr schweres Vergehen, die Todesceremonien zu vernach-lässigen, Nulls plseuls ts solvent. Bei allen im Leben vor-kommenden Gelegenheiten sollt ihr den Göttern opfern. Ihrsollt kein Land betreten, ohne zuvor den Schutzgott des Ortesund alle Götter, welche dort ihre Herrschaft üben, angerufenzu haben. Ihr sollt den Fuß in keinen Wald setzen, ehe ihrdie Faunen und Nymphen, die ihn bewohnen, angebetet habt.Keine religiöse Vorschrift sollt ihr außer Acht lassen, denn siestammen alle vom Himmel. Die Alten, welche dieseGebräuche so gewissenhaft beobachteten, warenwohl ebenso groß und ebenso tugendhaft als wir.Sie waren von den größten Helden, wie Hectorund Aeneas, von den größten Philosophen, wiePlato, Cicero, Xenophon und Plutarch, hierzuangeleitet worden." ')
„O ihr Menschen, bewerkstelligt eure Wiedergeburt, ihrhabt die Mittel dazu in den Geheimnissen, welche die Göttereuch enthüllt haben; denn allein durch ihre Riten und ihreSacramente könnet ihr hierzu gelangen. ... O ihr Götter,leiht mir eure Unterstützung bei meinem Werke und schenketihm die Früchte, die ihr mit Recht von ihm erwarten dürft."
„Man darf nicht glauben," fügt ein zeitgenössischer Schrift-steller bei, „daß die Lehre des Quintus Aucler die vereinzelteKundgebung eines überspannten Geistes war, der seinemGlauben inmitten der allgemeinen Finsterniß Verbreitung ver-schaffen wollte. Die Männer, die man damals die Theosophennannte, stellten ein mit dieser Doctrin sehr verwandtes Systemaus. Die Martinisten, die Philarethen, die Jlluminaten undviele Andere bekannten sich zu einer analogen Philosophie,
1) S. 370, 376, 404. — 2) S. 406.