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muß man unserer Meinung nach den soeben berichteten That-sachen Rechnung tragen. Obwohl wir sie nur andeuten konnten,so geht doch eine andere Thatsache von wesentlicher Wichtig-keit aus ihnen hervor, nämlich der Renaissance des Paganis-mus verdankt das heutige Europa jenes Volk der Barbaren,das abwechselnd gelehrt und tölpisch, in Tuchkleidern und inLumpen, nach Maßgabe aufgestellter Regeln con-stituirt, in den Finsternissen lebt und conspirirt, Tag undNacht gegen die Gesellschaft auf der Lauer, ähnlich wie derTiger seine Beute erspähet, und das als erste That seiner Ge-walt nach dem Siege den antiken Paganismus in seinenLehren, in seiner Sprache, in seinen politischen Einrichtungenund in seinen religiösen und bürgerlichen Festen wiederumauferweckt.
Wenn es dem Menschen nicht gegeben ist, Europa zu heilen,so wird dies wenigstens wissen, wie man eS zu Grunde ge-richtet hat.
Allgemeine Schlußfolgerungen.
Wir sind der Revolution bei ihrem Werke der religiö-sen Reconstruction prüfend und forschend gefolgt undgewinnen aus diesem rein geschichtlichen Studium fol-gendes summarische Resultat:
Nach dem Muster des klassischen Alterthums inaugurirtdie Revolution den Cult der Vernunft und beim Schlüsse desachtzehnten Jahrhunderts erblickt man wiederum den Menschen,wie im Zeitalter des Augustus, zu den Füßen der Venusniedergeworfen.
Im Namen der Griechen und Römer stiftet die Revo-lution den Bilderdienst des höchsten Wesens und proclamirtdie Unsterblichkeit der Seele.
Im Namen der Griechen und Römer und in wortgetreuerNachbildung ihres Kalenders setzt die Revolution ihre osfi-