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„Es ist ein Attentat auf die Nationalsonveränetät verübtworden: Einer Euerer Repräsentanten ist, weil er für denTod des Tyrannen gestimmt hat, ermordet worden. Bürger,es ist nicht blos ein einzelner Mensch, den man getödtet hat,nein, Ihr seid es; nicht Lepellctier ist meuchlings umgebrachtworden, sondern Ihr; nicht das Leben eines Abgeordnetenhaben die Stöße des Mörders angetastet, sondern das Lebender Nation, die Souveränetät des Volkes.
»Indessen tröste dich, Lepelletier; selbst dein Tod wirdder Republik noch Nutzen bringe». Das Verbrechen desSextus gab Rom die öffentliche Freiheit, das desPapirius gab ihm die bürgerliche Freiheit. DasAttentat des Appius aus Virginia erregte beidem Volke wieder den Abscheu gegen die Tyrannen,den ihm die Leiden Lucretia's eingeflößt hatten.
„Nein, der Republik wird es an Vertheidigern nicht fehlen.Wenn es Cäsars Freunden in Rom gelang, dasVolk dadurch, daß sie das blutbefleckte Gewandeines Tyrannen vor seinen Augen flattern ließen,aufzuregen, was darf da nicht der Nationalconvent für dieVertheidigung des Vaterlandes, wenn er die tödtliche undblutende Wunde eines seiner Vertreter vor ihm aufdeckt, er-warten!
„Bürger, wenn Ihr geht, um die Flotten und Heere derRepublik vollzählig zu machen, wenn Ihr gegen die Sklavender Könige in den Kampf eilt, so denkt an die heldenmüthigeStandhaftigkeit Lepelletiers in seinem letzten Augenblicke...." ')
Am 23. Februar 1793 sandten dieselben Tribunen durchaußerordentliche Couriere folgende Proclamation an das fran-zösische Volk, um es unter die Waffen zu rufen — eine Procla-mation, welche wie die Sturmglocke schallt:
1) Diese von Bar rare verfaßte Adresse ist von Vergniaud als Präsi-dent und vonBancel, Gorsas, S alles, Lesage, Dufriche-Valaze, als Secretären, unterzeichnet.
Gaume, Revolution. III.
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