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[1. Band.]
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„Es ist das Unglück eines Volkes, das sich Könige ge-geben hat, daß es deren Joch nicht abzuschütteln vermag, ohnemit den fremden Tyrannen in Krieg zu gerathen....

„Es ist nur zu wahr, daß das freie Frankreich alleingegen das knechtische Europa kämpfen muß.... Auf denn!Frankreich wird bei festem und andauerndem Willen obsiegen.Die freien Völker finden in den größten Bedrängnissen Hülfs-quellen. Wann sich Rom aus das Capitol beschränktsieht, erhebt es sich von da nur um so schrecklicher.Das Glück verbündet sich mit der Kühnheit und der Sieg mitdem Muthe. Wir berufen uns auf Euch, Sieger vonMarathon und Salamis.... Neuentstehende Re-publik, siehe, dies sind deine Vorbilder. Dir wares vorbehalten, der Welt das befremdendste Schauspiel zugeben. Noch nie hat eine solche Veranlassung die Menschenin Bewegung gebracht. Es handelt sich nicht um das Interesseeines Tages, sondern um das der Jahrhunderte, nicht um dieFreiheit eines Volkes, sondern aller Völker.

„Franzose, die Erhabenheit dieser Gedanken entflammedeinen Muth. Eher erdrücke alle Tyrannen, als daß du wiederzum Sklaven wirst.... Zum Sklaven? Wie! es sollten sich neueKönige mit deinem Golde, deinen Schweiß- und deinen Bluts-tropfen mästen!.... Nein, entweder wollen wir von der Erdeganz verschwinden oder unabhängig auf ihr leben. Wohlan,Frankreich werde nur einHeerlager und dieganzeNation eine Armee.

„Und Ihr, zärtliche Mütter, gefühlvolle Gattinnen, fran-zösische Frauen, statt die Euch theueren Bürger in Eueren Ar-men zurückzuhalten, fordert sie auf, in den Sieg zu eilen.

„Statt bei ihrem Abzüge zu weinen, stimmt, wie dieSpartaner, Jubellieder an und eure Hände sollen biszu ihrer Rückkehr Kränze winden.

„Heilige Liebe des Vaterlandes, der Freiheit, des Ruhmes,erhaltende Leidenschaften der Republiken, Quellen des Helden-finns und der Tugenden, entzündet die Herzen. Lasset uns