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geschlechtes hinstellte, ist diese Münze der Revolution verhaßt.Die natioralen Traditionen, die christlichen Typen werden ohnePrüfung, ohne Discusfion beseitigt. Hier wie in allem Ucbri-gen wird die Revolution nichts Neues erfinden, sie wird nurcopiren und das klassische Alterthum wird ihr seine Vorbilderleihen.
Als Umschrift trägt die neue Münze das heidnische Prin-cip von der Souveränetät des Menschen: DieNation, dasGesetz, der König;') an dessen Stelle treten sehr baldfolgende andere ausführlichere Umschriften: FranzösischeRepublik: das Volk allein ist souverän. Gott wirdganz beseitigt; der Mensch allein ist groß. Homo vi.ncit,reinst, imperst. Das ist die Wiederholung der antikenApotheose der Römer: Leuatus populusguo Romanus, späterOaosar Imperator et Lummus Rontikex.
Diese Apotheose des Menschen ward für so ruchlos ge-halten, daß ein Mitglied der Versammlung ausrief: „Ich ver-lange, daß man doch Einiges von den alten Emblemen, dieuns an unsere Pflichten gegen die Gottheit erinnern, bei-behalte. Ein Staat muß, wie jedes einzelne Individuum,öffentlich Beweise von seiner Religion ablegen. Der Verfallder Religion wird durch die Vernichtung ihrer Embleme aufden Münzen bezeichnet werden." ^) Hierauf entgegnet derklassische Bouche: „Alle, denen die neue Münze nicht gefällt,werden gut thun, wenn sie dieselbe zu entbehren suchen."^
Die Typen und Ornamente werden derselben Quelle ent-nommen. Am 11. April 1791 und am 5. Februar 1793wählt die Revolution die Fasces und den Eichenkranzzur Erinnerung an die Römer, die Freiheitsmütze zumAndenken an die Griechen, endlich den Genius Frank-reichs vor einem Altare stehend und die Konstitution mit dem
1) Momt. v. 11. April 1791.2, Monit. v. 13. Oct. 1793.3) Ebendas. — 4) Ebendas.