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„den ersten Stein unserer constitutionellen Pyramide aus denunerschütterlichen Felsen der Souveränetät des Menschenge-schlechtes legen. Die Attribute einer phantastischenGott-heit gehören in Wirklichkeit nur der politischen Gott-heit an. Ich habe gesagt und wiederhole es: Das Menschen-geschlecht ist Gott, die Aristokraten find Atheisten. DasMenschengeschlecht hatte ich im Auge, wann ich von dem Gott-Volke, dessen Wiege und Verbindungspunkt Frankreich ist,sprach. Seine Souveränetät wohnt dem Wesen nach in demMenschengeschlechte; sie ist Eine, untheilbare, unbe-grenzbare, unveränderliche, unwandelbare, un-vergängliche, unbeschränkte, grenzenlose, abso-lute und allmächtige. Die schwachen Köpfe, die einenGott wollen, finden einen solchen auf Erden, ohne erst ich weißnicht welchen Monarchen hinter der Sonne aufzusuchen." ')Einige Tage, ehe er auf das Blutgerüst stieg, war Chau-mette, um den Schwachköpfen zu Hülfe zu kommen, thätig be-' müht, den Cult des Gott-Volkes herzustellen.-)
! Die Revolution gebraucht verschiedene Ausdrücke, um das- antike Dogma zu beglaubigen. So heißt es in ihrer Kon-stitution: „Die Souveränetät wohnt in dem Volke. — Sie ist
1) Anach. Clootz, Monitenr vom 24. April 1793. — Der Verfasserhatt« den Ausspruch Sallnst's: 8tuäinm reixudlieae omnia super»!zum Texte gewählt. Das ist derselbe Anacharsis, der in einemBriefe an die holländischen Jakobiner von Saint-Omer u. a.schrieb: „Ich würde keinen einzigen Bezirk meiner allgemeinenRepublik für alle Kronen der Erde und des Himmels hergeben.Frankreich klatscht dem Eifer für das Haus des oberherrlichenMenschengeschlechts, des einzigen, untheilbaren, un-sterblichen Souveräns, der uns verzehrt, Beifall. Ich habedas Haupt eines Monarchen in die Lust springen lassen; mein Cha-r-akter als Königsmvrder ist unzerstörbar. In dem Blute des letzteneuropäischen Tyrannen werde ich meine mit dem Blute Ludwig's XVI.gefärbten Hände waschen." Monit. v. 12. Dec. 1793.
2) Mst. pittoresgue äs Is Oonv. Bd. III. S. 21.
Gaume, Revolution. III.
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