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Eine letzte Folge des heidnischen Dogmas von der Wolks-souveränetät ist die Centralisation. Da das Volk als eünzigerSouverän durch seine Bevollmächtigten oder seinen Semat aufsouveräne Weise handelt, so muß die ganze gouvernemientaleWirksamkeit in diesem Senate concentrirt sein und iin derStadt, wo er seinen Thron errichtet, wohnen, Alles mu'.ß vonda ausgehen, Alles dorthin wieder zurückkehren. Alles U.ebrigekann nur Hinderniß oder Mittel sein. Als Hinderniß mach eserbarmungslos zerschmettert, als Mittel ausschließlich nachden Weisungen und im Sinne der Centralgewalt verwendetwerden.

Jetzt werden wir das vollständige Abbild der RePublikRom, der Herrin der Welt, der Republik Athen, wo znnanzig-tausend Bürger über vierhunderttauseud Sklaven herrschten,haben; wir werden zu der großen materiellen Einheit des Reichesdes Tiberius zurückgekehrt sein; alle Freiheiten der Individuen,Gemeinden und Provinzen werden zum Vortheile der Souverä-nität, die sich der Reihe nach Konvent, Directorinm, Staat,Mirabeau oder Robespierre nennen wird, verschlungen werden;das Werk der christlichen Civilisation durch die Freiheit unddie Gliederung der Stände wird zerstört werde» und wir dieBahnen der heidnische» Civilisation betreten, d. h. wir werdenbeständig zwischen dem Despotismus und der Anarchie schweben.So wirb in Folge einer schrecklichen Rückkehr das Werk derCentralisation und Omnipotenz, das Ludwig XIV. und alleMonarchen Europa's seit der Renaissance so blindlings zumVortheile des Königthums unternommen hatten, zum Vortheiledes Bürgerthums zur Vollendung kommen.

Alle diese Konsequenzen des heidnischen Princips sind mit> dem Principe selbst wortgetreu in den revolutionären Konsti-tutionen von 1791 und 1793 enthalten.

„Da eine Nationalconstitution," heißt es, „für die Pro-vinzen ersprießlicher, als die Privilegien, die manche geuoßen,so werden alle besonderen Vorrechte von Provinzen, Fürsten-thümern, Landschaften, Bezirken, Städten und Gemeinde»,