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verteil abschüttelnd, die Freiheit Frankreichs er-rungen und die des Menschengeschlechtes vorbe-reitet hatte, zu heiligen, setzt sie das hehre Fest derVerbrüderung ein. Alle Departements nehmen in derPerson ihrer Vertreter an demselben Antheil. Paris wird auf-gefordert, pflichtschuldig den Schauplatz zu dem Feste herzu-geben, „zu dem hehrsten, herrlichsten und großartigsten, welches,seit die Jahrbücher der Welt uns bekannt sind, das Menschen-geschlecht geehrt hat." ')

Dieser Schauplatz ist das Marsfeld, welches zu demEnde von Grund aus umgewandelt ward. Schon einen Monatvorher ist die Pariser Bevölkerung eifrigst bemüht, ihm dasvon dem Festprogramm vorgeschriebene Aussehen zu geben.Während die Männer aus allen Klassen, mit Hacken, Schau-feln und Karsten bewaffnet, den Boden aushöhlen, ihn erhöhenund nivelliren, fahren die elegantesten Frauen in buntem Ge-mische mit den Schauspielerinnen und den Damen der Halledie Erde in Schubkarren, schleppen sie in ihre» Schürzen, for-miren den Bürger-Berg, auf welchem der Altar des Vater-landes sich erheben soll, sowie auch das für die Aufnahme derZuschauer, Weiber, Kinder, Greise und Aller, die nicht in diebewaffneten Bataillonen eintreten dürfen, bestimmte Amphi-theater. Diese pompösen Anstalten begeistern die Gemütherbis zum Wahnsinn. Die elegante Pariserin glaubtsich in eine stolze Republikanerin verwandelt undder leichtfertigste Geck fragt sich, ob er kein

Römer se i."

Der Tag des Festes naht Hera». Mitten auf dem weitenRaume erhebt sich, mehr als fünfundzwanzig Fuß hoch, derAltar des Vaterlandes. Zu demselben gelangt man auf vierTreppen, die alle mit einer von antiken Räucherpsaunen, inwelchen Weihrauch dampft, bekränzten Plattform endigen. Diesüdwärts befindliche Fa^ade trägt folgende zwei Inschriften:

1) Monit. v. 14. Juli 1790.

2) Versuch über die Ursachen rc. der Revolution, B. II. S. 88 ff.

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