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Leben ich bewundere, ich habe nicht mit Euch ge-lebt, allein Marat habe ich gekannt, ihn habe ichwie Euch bewundert, die Nachwelt wird ihmRechtwiderfahre» lassen." ')

Um sich zu trösten, beschließt die Nationalversammlung,daß Marat's Büste, neben die des Brutus gestellt, ihrenSitzungssaal schmücken, daß sein Bildniß in Gobelinstapetengefertigt und sein Name der Rue des Cordeliers und der InselBoin gegeben werden soll. Die Magd Marat's und anerkann-ter Weise seine Concubine, macht fie zu seiner Frau und er-klärt, sie solle, wie I. I. Rousseau's Therese, auf Staats-kosten unterhalten werden.

Außerhalb des Convents werden diesem gemeinen Wesenganz außerordentliche Ehren erwiesen. Auf den öffentlichenPlätzen werden ihm provisorische Triumphbogen und Mauso-leen errichtet; die Dichter feiern um die Wette sein Gedächt-niß^) und alle Bühnen tönen wieder von seinen Lobeserhebungen.

1) Ebendas. v. 16. Juli.

2) S. die Verse des Conventsmitgliedes Audouin im Moniteurv- 17. Juli 1793; ferner das Gedicht des Dorat Cubieres imMoniteur v. 10. August 1793 und die Verse des Fraucoisv. NevfchLteau im Monit. B. XXIX. S. 658.

Diie Verse Audouins lauten: