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Bald gibt es in ganz Frankreich keinen öffentlichen Versamm-lungsplatz mehr, der nicht Zeuge der feierlichen Installationder Büste Marat's ist.
Am 28. Octobcr 1793 feiert man ihm zu Ehren ein Festin der Kirche Germain des Pres. Mitten in der Kircheerhebt sich ein Cenotaph. Am Eingänge befinden sich Trophäenaus den Porträten Ludwig's XV., Ludwig's XVI., ihrerMinister, Kardinäle, Prälaten und anderer Personen, welchenach der Feierlichkeit zu Ehren Marat's verbrannt werden.Während des Sacrisiciums fingen die sämmtlich bei demFeste anwesenden Künstler der großen Oper Hymnen zu Ehrendes französischen Cato.
Allein dieser verruchte Wahnsinn hat noch entfernt nichtseine Grenzen erreicht. Der Clubb der Cordeliers errichtetsogar in der Kirche, wo er seine Sitzungen hält, dem HerzenMarat's einen Altar. Der Konvent beschließt, vierundzwanzigMitglieder, die der Feierlichkeit beiwohnen sollten, abzuordnen.Sie nehmen aus der Geräthkammer eine prächtige Urne ausantikem Achat; in dieselbe legen sie das Herz Marat's, stelle»sie auf den Altar und singen folgende von Brechet, Mitglieddes revolutionären Comite der Sectivn Marat verfaßten Ma-nien: „Herz Jesu, Herz Marat's. Oor losn, eor Narat.O heiliges Herz Jesu, o heiliges Herz Marat. Oor sscrum9esri, eor sueruiu Nsrat. Ihr habt dieselben Rechte aufunsere Huldigungen." Hierauf sagt der Verfasser mit einer
Von I. B. Audouin,Depntirter des Nationalconveiits.Diese Hemistychen find gerade so poetisch wie ihr Gegenstand,Prosa, kann man sagen, in welche sich Verse gekleidethaben.