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hören, die Wunder der Harmonie nur für die Tugenden ge-boren werden, nur für die Helden singen, stets nur für dieFreiheit sich beleben."

Die Musik bildet mit den charakteristischen Merkmalen,die man verlangt, einen Theil der socialen Institutionen, derenGesammtheit Frankreich kraft des Fortschritts zu demklassischen Alterthume zurückführen und zum lebenstreuen BildSparta's und Roms machen sollen. Dies ist nach dem Ge-ständnisse eines Mannes, der sie sehr genau kannte, der herr-schende Gedanke der Revolution, ihre Seele, ihre Stärke undder Zweck aller ihrer Anstrengungen. „Welches war," fährtder Redner fort, „der moralische Zweck, der die französischeNation bestimmte, ihre Freiheit zu erobern? Welches ist dieconstante Tugend der Revolution, die mit dem Feuerihrer Strahlen die dichte Finsterniß, in welche sich ihre Feindehüllen zu können schmeichelten, zerstreut hat? Was ist sieanders, als der hartnäckige Wille, in jenenZustandder Weisheit und des Ruhmes, der Reinheit unddes Glanzes, lange Zeit der glückliche Antheilder wenigen Völker, die die große Kunst, frei zusein, kannten, zurückzukehren? Ihr seht, wie bedeutendder Platz ist, den Euch die erhabene Kunst, mit der Euch dasVaterland ausgestattet, unter einer republikanischen Regierungs-form vorbehält. Die Menschen zur Tugend bewegen, dieSchritte der Helden zum Siege beschleunigen, die Bürger andie nationalen Institutionen und Feierlichkeiten fesseln, welcheine herrliche Aufgabe!"

Unter dem Konvente hatte Lequinio ganz dieselbeSprache geführt. Er wollte die Einführung und weitere Fort-bildung der Musik, deren wunderbare Wirkungen schon seitdem höchsten Alterthume bekannt seien, möglichst be-günstigt wissen. „Ihr werdet Euch erinnern," sagte er, „daß

t) Momt. v. 17. Frim. des Jahres VII.21 Ebendas.