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die Carmagnole und die Hymne der Marseiller unsschon zu mehreren Schlachten verhelfen haben, und Ihr werdetdie Wunder des Orpheus selbst auf dem Felsen vonFinistere verwirklichen." ')
Während die Revolution nach dem Vorbilde des Alter-thums eine Musik einsetzt, bestimmt, den Schritt ihrerKrieger nach dem Siege zu beschleunigen und dietheueren Manen ihrer Vertheidiger zu besingen,provocirt sie ganz nach dem Bildnisse des Alterthums die Wie-derherstellung mancher bürgerlichen Gebräuche, die uns diegriechische und römische Physiognomie in ihrer ganzen Voll-ständigkeit geben sollen. Einen wesentlichen Bestandtheil derSchauspiele des Circus und der olympischen Spiele bildetendie militärische» Spiele, die gymnastische» Uebungen, die Wageu-und Pferderennen. In den Augen der Revolution kann Frank-reich nur regenerirt werden, wenn diese Gebräuche Aufnahmeunter seine socialen Institutionen finden.
Folglich feiern die Zöglinge der Marsschule die Siegeder Revolution mit militärischen Spielen, werden Wettlauf,Ringkampf, die verschiedenen gymnastischen Uebungen als we-sentlicher Bestandtheil in die Erziehung der Jugend und indie Gewohnheiten des Volkes aufgenommen. Noch bis zurStunde erblicken wir im Garten der Tuilerien die Arenen,wo sich die Jünglinge im Ringkampse und im Wettlaufe übten.In der Palästra befinden sich mehrere Würfel in weißemMarmor, von Statuen, welche junge Läufer, sowie die denSpielen vorstehenden Gottheiten in vollständiger Nackcheit dar-stelle», überragt. Am äußersten Ende steigen in Ampbitheater-sorm die weißmarmornen Circusbänke empor, auf denen dieGreise, die Richter über die Spiele, saßen. Das Schlachtfeldsteigt vom Boden aufwärts, damit von den ringsum laufendenamphitheatralisch gebauten Sitzen das ganze Volk das Schau-spiel bequem genießen konnte.
1) Des letes nationales, S. 25.