Band 
[1. Band.]
Seite
180
JPEG-Download
 

180

„Unter den Säulenhallen waren die kostbarsten Gegenständeder französischen Fabriken und Manufakturen, die hier demUrtheile des Publikums ausgesetzt worden waren, aufgelegt.

„Die Eröffnung dieser Ausstellung fand am dritten Schalt-tage auf feierliche Weise durch den Minister des Innern statt.Um zehn Uhr Morgens hatte er sich, die Schule der Trompe-ter, eine Abtheilung Kavallerie, ein Militärmusikcorps, Herolde,Festordner, für die Ausstellung eingetragene Künstler, die vondem exekutiven Direktorium für die Prüfung der Produkte derfranzösischen Industrie und des Centralbureau's ernannte Juryvoran, auf das Marsfeld begeben.

„Diese Jury bestand aus den Bürgern: d'Arcet, Mit-glied des Nationalinstituts; Molard, Mitglied des Konser-vatoriums der Künste und Gewerbe, Chaptal, Mitglied desNationalinstituts, Gilet-Laumont, Mitglied des Rathes derAlten, Duquesnoy, Mitglied des landwirthschaftlichen Ver-eins für das Departement der Seine, Moette, Bildhauer,Mitglied des Nationalinstituts, Ferdinand Berthoud,Uhrmacher, Mitglied des Nationalinstituts, Gallois, Literat,Associe des Nationalinstituts, Vier, Maler, Mitglied desNationalinstituts.

„Die Bürger hatten sich massenweise auf das Marsfeld be-geben, um dieser Feierlichkeit beizuwohnen. Nachdem der Fest-zug die Runde um den der Ausstellung geweihten Raum ge-macht, begab er sich an den Altar des Vaterlandes, woder Minister des Innern folgende Rede hielt. ....."*)

„Diese Rede ward mit den lebhaftesten Beifallsrufen ge-krönt; besonders gaben die bei der Feierlichkeit anwesendenKünstler und Fabrikanten ihren Dank für den unermüdlichenEifer des Ministers des Innern, die Fortschritte der Künste, desGewerbfleißes und des Handels zu befördern, laut zu erkennen.

1) Diese Rede, zu lang, um mitgetheilt zu werden, ist die Verherr-lichung der Natur und der Materie durch das republikanischeElement.