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[1. Band.]
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„Am folgenden Tage, heute nämlich, hat kaum die sechsteStunde geschlagen, da beruft schon der entflammte Salpeterdie Bürger zur Zusammenkunft auf das Marsfeld.

„Das in das Zeichen der Wage tretende Gestirn, welchesdie Jahreszeiten regelt, steigt majestätisch am Horizonte emporund scheint sich selbst Beifall zu klatschen, daß es mit demLande der Gleichheit in Beziehung tritt. Es vertreibt weithindie Wolken, welche den Himmel an den vorhergehenden Tagengetrübt hatten, und schmückt sich mit seinem ganzen Glänze, umden Kreis des siebenten Jahres der republikanischen Zeitrech-nung zu eröffnen.

„Tausend Rufe der Fröhlichkeit steigen in die Lüfte empor.Alle Bürger verlassen ihre Wohnungen, sie umarmen und be-glückwünschen sich; Alle verfügen sich massenweise an die fürdas Fest bezeichnete Stätte.

„Schon führten aus dem Marsfelde verbreitete zahlreicheOrchester patriotische Lieder aus, schon berief die Trompetedie Bew erber zu den Uebungen des Lanzenbrechens und Ring.kampses, um den Preis der Gewandtheit und der Körperkraftzu erringen.

„Sie schreiten ordnungsgemäß aus dem Hause des Mars-feldes und unter den Klängen einer kriegerischen Musik, alleweißgekleidet, in Gilets und Pantalons, blos durch rothe undblaue Binden von einander unterschieden. Vier Herolde zuPferde und ebenso viele zu Fuß, antik gekleidet undeinen Merkurstab in der Hand, dirigiren den Zug.Zwei Pelotons Festordner, die ein weißes Rohr tragen, be-gleiten sie. Eine Abtheilung Truppen zu Fuß und zu Pferderöffnet und schließt das Geleite.

„In dieser Ordnung kommen sie an das Bassin des Flussesam äußersten Ende des Marsfeldes gegenüber den Schwanen-inseln. Augenblicklich bedecken sich die beiden Ufer mit zahl-losen Zuschauern.

„Der Kanal ist mit Barken, mit rothen oder blauen oderdreifarbigen Flaggen geschmückt, bedeckt. Sechzig Matrosen,