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die in zwei Gruppen vertheilt und durch dieselben Farben unter-schieden sind, schwingen sich jeder auf die Barke, welche seinerPartei gehört, und stellen sich unter den Befehl ihrer Chefs.

„Vier zu Richtern über das Schifferstechen ernannte alteMatrosen nehmen auf einem großen Schiffe Platz, auf das sichauch die Tamboure und die Militärmusik begeben.

„Das mit dem Vorsitze über diese Uebungen betrauteCentralbureau läßt sich auf Stühlen nieder, die am Ufer desFlusses für dasselbe bereit standen.

„Jeder Wettkämpfer von beiden Parteien muß, auf eineam Vordertheile der Barken angebrachte schmale Brücke tretend,mit in die Seite gestemmter Stange auf einen Wettkämpferder Gegenpartei stürzen und sich bemühen, ihn ins Wasser zuwerfen.

„Man bläst zum Angriffe; die mit Rudern fortbewegtenBarken fliegen dahin, die Kämpfer drücken sich gegen einander,stoßen sich, werfen sich zu Boden. Jede Partei will den Siegerringen. Die Anführer ermuntern die Ihrigen mit Geberdeund Stimme; die Musik erhitzt die Schifferstecher, die Welleschäumt unter den Ruderschlägen, in einem Augenblicke ist derFluß mit Rudern, Lanzen, Hüten und Menschen, die zwischenden Barken schwimmen, bedeckt. Jede Partei läßt die Luftvon den Ergüssen der Freude oder des Bedauerns, je nachdemsie die Ihrigen siegen oder überwunden werden sieht, ertönen.

„Der Sieg, welcher seither geschwankt hatte, schien sichgegen die blaue Partei entscheiden zu wollen. Ihr Anführerbemerkt es und knirscht mit den Zähnen, er belebt die er-schöpften Kräfte der Seinigen und führt sie wieder in denKampf zurück. Das Schifferstechen beginnt von Neuem. DieBlauen verdoppeln ihre Anstrengungen, werfen Alles, was sichihnen entgegenstellt, zu Boden; jeder Lanzenstoß schleuderteinen ihrer Gegner in's Wasser; bald ist Keiner mehr da, umsie zu bekämpfen; Alle sind aus ihren Barken geworfen; dieblaue Partei ist Sieger geblieben und Fanfaren verherrlichenihren Sieg.