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„Die Richter über das Schifferstechen befehlen den Käm«pen dieser Partei, den Preis unter sich zu erkämpfen. Wieder-um bläst man zum Angriffe, das Handgemenge beginnt auf'sNeue; endlich sind nur noch zwei übrig, der Bürger LouisCreps, 26 Jahre alt, und der Bürger Adrian Meye,22 Jahre alt, beide aus Gros-Caillou, Departement der Seine,gebürtig. Sie kämpfen nun gegen einander; der Bürger Meyegewinnt den ersten Preis; der zweite wird dem Bürger Crepszugesprochen.
„Das Centralbureau verkündet sie als Sieger. Die Zu-schauer rufen ihnen wegen ihres Triumphes Beifall zu.
„Kaum sind diese Uebungen zu Ende, so ruft die Trom-pete die Bürger zu dem Schauspiele des Ringkampfes. Ineinem Augenblicke sind die User des Flusses entblößt, dieMenge eilt nach den Böschungen rings um die Arena.
„Hier erwarten sechzehn Athleten das Signal zu demKampfe. Sie find in zwei Rotten, die eine durch blaue, dieandere durch rothe Farben ausgezeichnet, abgetheilt.
„Das zum Kampfrichter ernannte Centralbureau verkün-det die Bedingungen des Kampfes. Beide Parteien müssengegen einander gehen, jeder der Kämpfer den Gegner, den derZufall ihm vorführt, mit dem Arme zu Boden zu werfen suchen.Der Fallende ist verpflichtet, dem Sieger die Bänder, welchedie Partei, in der er kämpft, auszeichnen, augenblicklich zuverabfolgen.
„Zahlreiche Festordner, die in der Arena aufgestellt sind,haben den Auftrag, darüber zu wachen, daß dieses Gesetzpünktlich vollzogen wird.
„Ein in der Arena aufgestelltes Orchester führt kriegerischeLieder aus. Das Signal wird gegeben; die sechzehn Athletengehen gegen einander; sie erfassen sich. Alles, was Geschmei-digkeit, Stärke, Gewandtheit und Verschmitztheit vermag, wirdvon diesen robusten Kämpfern angewendet; sie drücken, stoßenund Puffen sich; endlich ist die Stärke genöthigt, der Stärkezu weichen; acht von ihnen liegen in den Sand niedergeworfen.