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Die Festordner treten vor, um die Besiegten aufzuheben. DieZuschauer klatschen ihren Anstrengungen Beifall und trösten siewegen ihrer Niederlage.
„Unter den acht Siegern entsteht ein zweiter Kampf; sieverrichten gleichfalls Wunder der körperlichen Kraft und Ge-wandtheit; die Zuschauer schweben lange in Ungewißheit wegendes Ausganges des Kampfes; eine letzte Anstrengung wirddurch eine noch gelungenere Anstrengung überwunden; vier vonden Kämpfern fallen unter den Streichen ihrer Gegner.
«Die vier Sieger drehen sich, ohne Athem zu schöpfen,um und stürzen zwei und zwei mit dem ganzen Ungestüm desBlitzes gegen einander. Dieser schreckliche Anprall entscheidetden Sieg; zwei von den Athleten wanken, verlieren das Gleich-gewicht und rollen auf die Arena; die beiden Andern, dieBürger Digot und Oriot, bleiben Sieger im Ringkampfe.
„Fanfaren verherrlichen ihren Sieg und die Bürger spen-den ihnen den lebhaftesten Beifall.
„Ein letzter Kampf soll entscheiden, welcher von diesenRivalen den ersten Preis erhält. Kaum lassen sie sich Zeit,auszuruhen; schon stehen sie einander gegenüber und erwartendas Signal zum Kampfe.
„Die Trompete macht alsbald ihrer Ungeduld ein Ende;sie schreiten gegen einander vor, bleiben stehen, beobachten undmessen sich eine Zeitlang mit den Augen, indem sie über dasMittel, sich auf die Vortheilhafteste Weise zu erfassen, nach-denken. Der Bürger Digot zeichnet sich vorzugsweise durchseinen Wuchs und seine Gewandtheit, der Bürger Oriot durchseine straffe und gerade Haltung aus. Bürger Digot unter-nimmt mehrere Stürme auf seinen Gegner; er preßt ihn ansich und stößt ihn, allein Bürger Oriot steht mauerfest aufseinen Füßen. In der ganzen Versammlung herrscht währenddieses Kampfes ein tiefes Schweigen, die Sympathien theilensich für den Einen oder den Andern der Kämpfer, Jedermannhat für den, für welchen er sich interessirt, seine geheimenWünsche. Die Gunst des Publikums spornt ihren Eifer aufs