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Amphitheaters herabzusteigen, um die Preise an die Siegerin den Spielen zu vertheilen.
„Unter dem Vorantritte von zwei Huisfiers und vier Herol-den und von den Mitgliedern des Centralbureau's begleitet,stellt sich der Minister des Innern zwischen die beiden Halb-säulen; ein Herold rüst die Sieger der Spiele bei ihrem Namen;der Minister gibt ihnen den Bruderkuß und händigt Jedem die ih-nen zuerkannten Preise ein. Die Zuschauer klatschen den Siegernauf's Neue Beifall und Fanfaren verherrlichen ihren Triumph.
»Die Sonne, deren Glanz seit ihrem Aufgangc auch nichtdurch'ein Wölkchen war verdüstert worden, überläßt es derNacht, die Freuden dieses heiteren Tages zu verlängern. Ineinem Augenblicke scheinen der Revolutionsplatz, die Champs-Elysees, das Haus des Marsfeldes, das der Invaliden,der Tempel der Industrie und die Portiken, die Raths-paläste, die Dome und die angesehensten öffentlichen Gebäude,mit einer brillanten Illumination decorirt, sich zu entzündenund verbreiten weithin ein glänzendes Licht." *)
Nicht wahr, die Revolution hat doch offenbar weder ihreKonstitutionen, noch ihre Gesetze, noch ihre socialen Institutio-nen, noch ihre Feste dem klassischen Alterthum entliehen? Nurder fanatische Verfasser des „Nagenden Wurms"kann behaupten, sie sei die Verwirklichung der Collegialstudien!
Trotzdem hört aber die moderne Erziehung nicht auf, denSatz zu wiederholen: Die Vollkommenheit besteht darin, zu Philo-sophien wie die Griechen und Römer, zu schreiben, zu sprechen,zu meiseln, zu bauen, zu regieren wie die Griechen und Römer.Natürlich macht die Revolution die Schlußfolgerung, die Voll-kommenheit bestehe darin, in Allem die Römer, diese ewigenVorbilder des Schönen, Wahren und Guten, nachzuahmen.
Wir haben vernommen, wie sie durch die Vortrage ihrerRedner und durch das Beispiel der Hauptstadt alle Provinzenaufforderte, sich zu belustigen, wie sich Athen, Rom und Spartavor zweitausend Jahren belustigten.
t) Ocsenptioll äes leux Ol^mxiquss, etc. Li-veli. in 8". karis, an VII.