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die Volksvereine kennen keine andere Kopfbedeckung mehr, unddie Ansteckung des Beispiels oder der Furcht verschafft ihrGeltung bei allen Bürgern. Dieses Abzeichen der Gleichheiterscheint so ehrwürdig, daß ein Antrag, der dahin abzielt, dieEhre, sie zu tragen, für die öffentlichen Beamten zu reserviren,eingebracht wird. „Es würde," sagt der Redner, „die rotheMütze erniedrigen heißen, wollte man allen Bürgern gestatten,sie zu tragen." „Die rothe Mütze," antwortet Lubin, „istdas Abzeichen der Freiheit; das Recht, sie zu tragen, stehtsomit allen Bürgern zu, wie ja auch die Sache, die sie dar-stellt, allen zusteht."')
Der Bemerkung Lubin's gemäß geht der Gemeinderathüber den Vorschlag, nur den verfassungsmäßigen Behördendas Recht, die rothe Mütze zu tragen, vorzubehalten, zurTagesordnung über.
Durch seine Kopfbedeckung schon klassisch, muß Frankreiches auch noch in allen übrigen Theilen seiner Kleidertrachtwerden. So will es die Revolution haben. Eines ihrer Or-gane gibt diesem ihrem Verlangen in folgenden Worten Aus-druck: „Durchblättern wir Homer, er wird unslehren, welches die Tracht der Griechen in derHeroenzeit war... Die Athenienser trugen keine unserenHosen ähnliche Kleidung. Die Kleidung der Frauen war so-wohl wegen ihrer Eleganz als ihres Geschmackes bewun-dernswürdig. Ihre Tunica ging bis zu den Fersen herab.Sie ward mit einem Knopfe an die Schultern befestigt; auchhatte sie keine Aermel; der ganze Arm war vielmehr ent-blößt. . . -)
„Wir können kein einfacheres und bequemeres Kleid findenals die Tunica. Adoptiren wir die Tunica; sollen wir dieHemden beibehalten? Wir müssen wohl; denn wir würden,
1) Maini. v. 5. Frim. des Jahres II (23. Nov. 1793).
2) Diesen Mangel der Aermel und noch vieles Andere bemerkt man auchheuUigm Tags bei den Ballkleidern.