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wenn wir sie abschaffen wollten, Gefahr laufen, von der großenMenge der Verschämten gesteinigt zu werden. Die Arme derTunica dürfen nicht über den Ellenbogen gehen; der Unterarmwie die Hand müssen nackt bleiben. Warum sollen wir unsfürchten, die geschwollenen Muskeln, die kräftigen Nerven un-serer Arme zu zeigen? Sie machen ja gerade die Schönheitdes Mannes aus. Die Tunica darf, wenn sie uns nicht imLaufe hindern und vielleicht die Anmuth beeinträchtigen soll,nicht über die Kniee Herabgehen. Ein weiterer Bestandtheilunserer Kleidung sei ein Gurt, weit genug, um eine Börseund einige werthvolle Effekten aufzunehmen. Eine Schnallesoll diesen Gurt an den Lenden befestigen und die Tunica bisherab in weite Falten legen. Unter der Tunica sollen wir eineUnterhose tragen; man braucht solche nicht zu sehen; sie sollsein wie die der Römer.
„Reden wir nun von der Fußbekleidung. Wir müssen,wie die Römer, eine zweifache haben, erstens einen ganzleichten Pantoffel oder vielmehr eine mit einigen Riemen be-festigte Sohle. Diese Fußbedeckung wird die Zehen durchsehenlassen und zum Ausdrucke der ganzen Gestalt wesentlich bei-tragen. Dieser Pantoffel oder diese mit Riemen verseheneSohle soll unsere Fußbekleidung im Innern des Hauses wer-den und der solsu der Römer gleichkommen.
„Für außerhalb würden wir wie sie den culesus wählen.Allein dieser eulo6U8 soll nur eine aus Holz, Kork oder stark-ledernen Sohlen gefertigte Sandale, nicht bedeckt wie unsereSchuhe sein. Auch soll man sie nur auf leichte Weise, ohnesie fast mit der Hand zu berühren, am Fuße befestigen oderlosbinden können. Diese hohe Sandale sollen wir nur aufden Straßen tragen und an der Thüre der Orte, in die wirgehen, stehen lasse». Für diesen Gebrauch soll ein besondererOrt eingerichtet werden. Die einzige Fußbekleidung der Sol-daten soll diese schwere und starke Sandale und solche mit ^festen Riemen an ihren nackten Füßen befestigt sein. s
„Der Mantel sei das Peplon der Griechen. Der