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mit einander verbinden soll, gegeben hat. Diesesneue Mittel sür die Befestigung der Einheit der Republik istferner auch ein Grund der Achtung und des Bundes zwischenden Franzosen und den übrigen Völkern." ')

Bald darauf erscheint das amtliche Gemälde der Maaßeund Gewichte nebst ihren Benennungen. Das französischeVolk ist genöthigt, seine Sprache mit den Wörtern: Meter,Decimeter, Centimeter, Millimeter, Gramme,Dekagramme, Kilogramme; Lade, Decicade,Centicade; Bar, Decibar, Centibar; Grave, Deci-grave, Centigrave; Gravet, Decigravet, Centi-gravet und einer Menge anderer zu bereichern.^)

Diese wunderlichen Benennungen, aus der noch wunder-licheren Thorheit hervorgegangen, Frankreich um jeden Preisin ein griechisches und römisches Land umgestalten zu wollen,gaben mit Recht Anlaß zu mannigfachen Einsprüchen. „DerFehler des Systems," sagte Millin, „besteht darin, daßes öfters die neuen Benennungen geradezu unverständlich macht;ferner läßt es dieselben mitunter das Gegentheil von dem,was man durch sie ausdrücken will, bezeichnen.

„Eine der ersten Regeln der Philosophie der Sprache ver-bannt die Worte, deren Wurzeln aus verschiedenen Sprach-dialekten entliehen worden sind. Mit Recht stellt sie solcheBastarde unter die barbarischen Benennungen. Allein die Ver-fasser der neuen Nomenclatur haben diese Regel, die, wie mirscheint, auch fortan zu beobachten sein sollte, ganz unberück-sichtigt gelassen.

„Indem sie das Wort Meter auf die Einheit der ge-bräuchlichen Linearmaaße anwandten, haben sie dasselbe, umseine Bruchtheile auszudrücken, mit den Worten Doci,Centi und Milli, aus dem Lateinischen äoeios, eontum,

1) Monit. v. 2. Aug. 1793.

2) Monit. v. 4. Aug. 1793.