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[1. Band.]
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fordert die Peroratio die Epidorthosis, das Antizeug-menon, die Catara, das Homöoteleuton und dieProdiasaphesis.

Bei dem Austritte aus dem Colleg thaten die jungen Rhe-toriker ihr Möglichstes, um ihre Reden mit dieser schönenMannigfaltigkeit von Figuren zu schmücken oder sie wenigstensmit griechischen Wörtern, die sie von ihren Lehrern französistrengehört hatten, auszustatten. Hierin lag der Firniß der Redeund die schönste Zierde des Redners. Nun aber geschah es,daß einer dieser Zöglinge der guten Schule eine Advents«Predigt im Stifte der Heimsuchung halten sollte. Da quollendie griechischen Wörter fast in derselben Anzahl wie die fran-zösischen von seinen Lippen. Er citirte die griechischen Au-toren nur in ihrer Originalsprache, ferner verwandelte er sehrviele griechische Wörter in französische Endsilben und bedientesich z. B. folgender Ausdrücke: xliilsktluo, sirtiperislsso, ak-tosis, dlenolio, orial^se, s)mmists, tlieoäläaeto, sntonomasis,atlumasio und dergleichen mehr.

Die guten Ordensfrauen, erstaunt, eine ihnen so ganzunbekannte Sprache zu vernehmen, hielten den Prediger füreinen neuen Propheten, den ihnen Gott gesendet. Von derBewunderung geht man zu dem Verlangen der Nachahmungüber. Ganz nach der Richtung der damaligen Zeit glaubtEine von ihnen, es entspreche dem besseren Geschmacke, sichdieser schönen Worte in der gewöhnlichen Umgangssprache zubedienen. Leider aber vergißt sie die Bedeutung mancher unddie richtige Anwendung, die man von den andern machen muß.So sagt sie statt: Ich möchte in der ewigen Glückseligkeit sein —„Ich möchte in der Athanasie sein." Man spricht mit ihrvon einer jungen Person, die sehr viele Kühnheit zeige.„Das befremdet mich nicht," sagt sie, „sie hat viele Analyse."

Eines Tages wird die Oberin von einem heftigen Fieberergriffen; dies geschah in den heißesten Tagen des Juli. DieWärterinnen suchen in dem Zimmer so viel wie möglich Küh-lung zu unterhalten. Der Arzt kommt und sagt, diese Kühlung