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[2. Band.]
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ihm fallen, weil er, seltsam genug von Seiten eines Gesetz-gebers, die öffentliche Erziehung vergessen hatte." ')

Gemäß den Beispielen der Spartaner soll die revolutio-näre Erziehung gemeinschaftlich, obligatorisch und demokratischsein. „Ein Redner," sagt Duclos weiter, „war, wie esscheint, betrübt darüber, die Priester aus dem öffentlichen Un-terrichtsplane ausgeschlossen zu sehen. Priester der katholi-schen Secte in die Schulen einführen, wäre die Bürger alleranderen Bekenntnisse von ihnen ausschließen. Vielleicht erblicktman in dieser Zulassung der Priester eine finanzielle Maßregel.Ich für meine Person würde ihnen, wie ich ge-stehen muß, lieber die Finanzen der Republik alsdie Erziehung der jungen Bürger überlassen; lie-ber möchte ich den öffentlichen Schatz zu Grunde richten, als! den öffentlichen Geist verkehren und verderben. Aus Princip,nicht aus Gründen der Sparsamkeit bin ich gegen die Priester.Was sie betrifft, so erinnere ich mich an die Geschichte vondem alten Flötenspieler, von welchem Plutarch spricht; manbezahlte ihm den einfachen Preis, wenn er spielte und dendoppelten, wenn er nicht spielte; denn er spielte falsch. Dieerste Bedingung des öffentlichen Unterrichts istdie, nur Wahrheiten zu lehren; mit dieser Be-dingung sind die Priester schon von selbst ausge-schlossen." -)

Die ganze Versammlung applaudirte.

Mit derselben Gunst wird auch Beranger vernommen.Er verlangt, man solle, was die Pädagogik betreffe. Schrittfür Schritt das Beispiel der alten Republiken befolgen.

„Der Unterricht," sagt er, „unterscheidet sich wesentlich vonder Erziehung. Bei den Scythen und den Samniternund namentlich bei den Lacedämoniern war der öf-fentliche Unterricht unbekannt; Alles bestand in der Erziehung.

1) Monit. v. 20. December 1792. — 2) Monit. ebendas.