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[2. Band.]
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nur zulässig sein, wenn sie allen Verrichtungen ihres Amtesentsagen. Alles den religiösen Cult Betreffende soll nur inden Tempeln gelehrt werben. Die mit dem Unterrichte in denPrimärschulen beauftragten Personen sollen Lehrer (In-Ltitutours) heißen. Der Lehrer soll einmal wöchentlich eineöffentliche Unterweisung (instrwetion publigu«) erthei-len und alle Bürger jedes Alters und Geschlechtes eingeladenwerden, sich bei dieser einzufinden. Diese Unterweisungenbezwecken, die Grundsätze der Moral und des natürlichen Rech-tes zu entwickeln." ')

Die Revolution ersetzt den Priester durch den Lehrer.Dieser Priester der Natur soll von Allen insgesammtgeachtet werden. Sie erhebt ihn, so sehr sie es vermag, durchden ihm gegebenen Gehalt und durch den Rang, den sie ihmanweist. Damit ihr Gedanke auch dem Volke einleuchtendwerde, fordert sie Folgendes: „Alle Lehrer sollen durch denöffentlichen Sicherheitsausschuß vorgeschlagen und vom Kon-vente ernannt werden; sie sollen die dreifarbige Ko-karde und die rothe Mütze tragen; sie sollen mit denGesetzgebern in demselben Rang stehen; immer und besondersbei dem Nationalfesteni sollen diese ersten öffentlichen Beamten,diese Apostel der Freiiheit und Gleichheit, diese Schöpferdes Menschen 2) eßnen gesetzlichen Platz einnehmen und dietiefste Hochachtung jedes französischen Bürgers ihnen zu Theilwerden; sie sollen sich der Kinder schon vom zehnten Jahrean bemächtigen, sie in Kost und Wohnung nehmen und denEltern erst im siebzehnten Lebensjahre zurückstellen."^)

1) Monit. v. 20. Dec. 1792, 6. Juni 1794 und v. 27. Brumaire desJahres III.

2) Man erinnere sich des Rundschreibens der Revolution von 1848 hin-sichtlich der Erzieher und man wird sehen, daß im revolutionärenLager fortwährend derselbe Geist weht.

3) Schreiben des Bürgers Naltes, Officier in der Armee rc. vom29. December 1793.

Gaume, Revolution. IV.

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