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[2. Band.]
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über die monatliche Reinigung, die Schwangerschaft, die Ge-burt, die Folgen der Geburt, die Säugung und die Art undWeise, um dem Vaterlande gesunde und starke Kinder zu er-ziehen, treten. „Das von mir vorgeschlagene System," rufter aus, „wird die Steppen der Republik in weniger als einemJahrhundert bevölkern, und, obgleich weniger fruchtbar als dieChinesinnen, werden die Französinnen unseren Boden dennochmit ihrer Leibesfrucht bevölkern."

Es wird beschlossen, diese Rede drucken zu lassen.

Derselbe spartanische und atheniensische Materialismuswird in den Specialschulen der Revolution zu Tagetreten. Nach der Begründung des Instituts, dessen ersterAct (2t. Januar 1796) darin bestand, dem Königthume ausfeierliche Weise Haß zu schwören, schuf die Revolution fürden höheren Unterricht bestimmte Schulen. Folgendes ist einPröbchen von den in diesen vorgetragenen moralischen Lehr-sätzen:

Am 22. Oktober 1796 drückte sich Chaptal bei der Er-öffnung der Specialarzneischule zu Montpellier alsoaus: „Die Anatomie und die Physiologie müssendie Grundlage der Erziehung bilden. Wäre diesder Gang der Erziehung in den uns vorausgegangenen Jahr-hunderten gewesen, so hätten wir niemals ungeordnete Geisterimaginäre Welten schaffen und an die Stelle von Reali-täten Hirngespinnste setzen sehen. Niemals hätten wir überdie Uebel, welche der Aberglaube dem Menschengeschlechte be-reitet, zu klagen gehabt und das Menschengeschlecht, durchzwanzighundertjährigen 2) Fanatismus unterdrückt,hätte schon den Giebel des Gebäudes der Wissenschaften be-kränzt, wenn das Experimentalstudium des Menschen die Stelleseines metaphysischen Studiums eingenommen hätte. Die

1) Monit. v. 16. Nov. 1794.

2) Für die Revolution ist die Epoche der Freiheit immer nur die heid-nische Epoche.