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Ihre Nachfolger waren nicht gewandter. Im Jahre 1785schrieb Mercier: „In Paris gibt es zehn Kollegien, ') die involler Wirksamkeit begriffen sind. Sieben bis acht Jahrewerden dort auf die Erlernung der lateinischen Sprache ver-wendet und von hundert Schülern treten achtzig aus, ohnesie gelernt zu haben." *)
Und dennoch hat man die Unbefangenheit, noch gegen-wärtig zu schreiben, in manchen Erziehungsanstalten hättendie Humanisten und Rhetoriker eine gründliche Kenntniß derPrincipien und der Schönheiten der lateinischen Sprache be-sessen. Risnm toueatis!
Viertes Kapitel.
Plan L a b s n e' s.
Er faßt die vorstehenden Ideen zusammen — GemeinsameErziehung wie in Sparta — Verschiedene Perioden in der Er-ziehung — Garte» der Kindheit — Gymnasium der Kindheit —Antikatholische Erziehung — Revolutionäre Spiele — Geschichteder antiken Demokraten.
In ihren religiösen Reconstructionsversuchen hatte die Re-volution einen Logiker gefunden, der zu ihr gesagt hatte: Dadu das Alterthum in der socialen Ordnung wiedererweckest, somußt du es, das verlangt die Konsequenz, auch in der reli-giösen Ordnung wiedererwecken. Quintus Aucler, welcher dieamtliche Religion Chaumette's und Robespierre's und dieTheophilantropie La Rsveillore-Lopaux's vervollständigte, for-derte unumwunden die unbedingte und einfache Rückkehr zumrömischen Polytheismus. Zuletzt finden auch alle revolutionä-ren Gelüste, nach der Pädagogik Sparta's und Athens, alle
1t Höhere StuLienanstaltcn in Frankreich. Anm. d. Uebers.
2> Tableau äe karis, B. I. K. XXXI., S. 254. Ausg. v. 1785.