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plaudern und in langen Zügen die Süßigkeiten derGleichheit kosten." *)
Indessen macht der traurige Winter dieser pädagogischenIdylle ein Ende. Darüber geräth aber der Erzieher keines-wegs in Verlegenheit. Er baut einen Wintergarten, dessenmilde Temperatur Blumen und Früchte aufsprossen läßt unddessen Boden ein Rasen und dessen Dach eine Laubwiege ist.Aus die Wände malt er die Freude, die Flora und dieGrazien. Dies Alles ist schon sehr anziehend; um aberden Müttern jeden Vorwand zum Wegbleiben zu nehmen, er-richtet er in Paris und in den größeren Gemeinden „einensehr bequemen, geräumigen und gut gefertigten Wagen für jedeSection, bestimmt, die Mutter und ihren Sprößling täglich zueiner bestimmten Stunde zweimal in den Garten der Kindheitzu bringen. Dieser Wagen ist die Kutsche vonPaphos. Auf diese Weise werden Mutter und Kind ineinem steten Frühling leben. Auf diese Weise werden dieersten Wege des Kindes nur mit Rosen bestreut sein. Aufdiese Weise werden die beschwerlichen Pflichten der Mutterschaftnur Spiel, Freude und Wonne sein."
Nunmehr haben unsere kleinen Spartanersprößlinge ihrdrittes Lebensjahr erreicht. Vom vierten bis zum siebentensetzt der Verfasser seine erfreuliche Aufgabe fort: „Währendder drei ersten Jahre sind die Kinder, ähnlich dem Herku-les, der die seine Wiege umringenden Schlangenerdrückt, unter der ausschließlichen Magistrat!» ihrer Mut-ter gewesen. Das Vaterland verlangt, daß diese Magistrat!»jetzt auch von dem Vater getheilt werde. Er soll sie vor denAugen aller Väter, die bei der gemeinsamen Erziehung solida-risch interessirt sind, ausüben." Zu diesem Zweck errichtetLabene, den die Lustschlösser Nichts kosten, neben dem Garten
1) Von der Erziehung in den großen Republiken, in 8°. S. 22.
2) Ebendas.