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Militärperso» gewürdigt werden. Was ich von den Männernsage, gilt weit mehr noch auch von den Frauen. Allein denledigen Personen beiderlei Geschlechts möchte iches verboten wissen, jemals die Kleidung des Al-ters zu tragen." ')
Dies ist ächt lykurgisch, das Folgende aber noch mehr.
Vom zehnten bis zum fiebenzehnten Jahre werden dieKinder Handwerker, Ackersleute, hierauf Nationalgardisten, so-dann Soldaten, endlich von ganz Griechenland hochgeachteteGreise.
Mit der militärischen Kunst muß sich die Kunst des Land-baues verbinden. „Ich will, alleRepublikaner sollenAckerbauer sein. ?) Alle jungen Feldarbciter, nach Rottenabgetheilt, sollen sich beim Schalle einer lockenden und heiterenMusik erheben. Am Abende wird sich jede Decurie unter denKlängen einer schmachtenden Musik, welche geeignet ist, Mor-pheus mit allen seinen Mohnköpfen herbeizurufen, in ihr Zeltzurückziehen." ^
Jetzt sind die jungen Republikaner, die Cincinnatus desTitus Livius oder die Ackerbau-Veteranen der Eklogen Vir-gils, gebildet. Es bleiben noch die kleinen Republikanerinnenübrig; der Verfasser kommt auf sie zurück. Er will, sie sollengemeinschaftlich unter der Obhut aller Mütter erzogen werden.Für ihre Aufnahme erbaut er einen Garten und nennt ihn denGarten der Jungfräulichkeit. Dort speist man, wiein Sparta, gemeinschaftlich. „Der Garten sei der Ort der
1) Bon der Erziehung rc>, S. 226.
2) Der große Erzieher legt besonderen Nachdruck auf die Nothwendig-keit , die antiken Sprachen mehr als je wieder in's Leben zu rufen.„Durch das Studium derselben," sagt er, „eignet man sich den re-publikanischen Geist, Las Schöne und Erhabene jeder Artan." Er selbst ist der Beweis dafür.
3) Von der Erziehung rc-, S. 182.