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[2. Band.]
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>> Enthusiasmus für das klassische Alterthum heißt die Ab-handlung von der Erziehung in den großen Re->i publiken.')

Der Verfasser ist aber weder ein Irrsinniger, noch einNeuling. Er ist ein bekannter Schriftgelehrter, ein freimüthigerRepublikaner, der, von Kindesbeinen an unter den Athenien-sern und Spartanern aufgewachsen, deren pädagogische Insti-tutionen von Grund aus kennt und mit aller Hochachtung vonihnen spricht. Er ist Mitglied des Instituts und der moral-philosophisch en Abtheilung zugetheilt.

Noch mehr, sein Buch wird mit einstimmigem Beifallebegrüßt. Gusroult hatte der Revolution durch die Heraus-gabe der Verfassungen derGriechen und Römer dasGeheimniß, sich einzuführen, verrathen; durch die Veröffent-lichung seiner Erziehung gibt ihr Labene das Geheimniß,sich fortzupflanzen, an die Hand. Dankbar thut die Revolutionfür Labene, was sie für Gueroult that. Der Moniteursingt ihm sein Loblied. „Das angekündigte Werk," sagt er,„athmet auf jeder Seite die Liebe für das Vaterland, dieBegeisterung für die Freiheit, die Reinheit der Sitten...Es gibt nichts Liebenswürdigeres, als die vom Verfasser fürdie Erziehung uind Unterweisung der Republikaner angewen-deten Spiele. Nichts ist weniger unausführbar,als sein Erziehungsplan. Wenn wir seine Methodeannehmen, so werden die Schüler im zwanzigsten und einund-zwanzigsten Jahre die tugendhaftesten Bürger und die gebil-detsten Männer sein." ?)

Man läßt es bei Lobsprüchen nicht bewenden. Durchsein Decret vom 4. November 1795 weist der Konvent demBürger Jean Gervais Labene eine Summe von zweitausendFranken als Nativnalbelohnung an.

Wir sind also berechtigt, den pädagogischen Plan Labene's

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1) Bei Didot im Jahre III erschienen.

2) Moniteur vom 12. Vent. des Jahres III.