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mische Republik, deren heldenmüthig sten Söhneeiner er sich zu sein einbildet, legt Saint-Just, derScävola des Collegs, seine offene Hand auf die Kohlen-pfanne, in welcher sich noch die letzten Ueberreste der contre-revolutionären Flugschrift zusammenrollten, und läßt, stärkerals der Schmerz, während er den Eid leistet, die fleischigenTheile derselben verzehren."')
In der Treue, mit welcher Saint-Just die großen Män-ner des Alterthums darstellte, finden seine früheren und jetzi-gen Lobredner den Vorwurf für ihre Lobeserhebungen: „Ja,ich war der Freund Saint-Just's. .. . Wer seid Ihr, dieihr die berechtigtsten Gefühle, die edelsten Leidenschaften zuVerbreche» stempelt? .. . Alle redlich gesinnten Menschen, dieeuren Missethaten keinen Dolch entgegensetzen können, müssenumkommen und zu euch wie Thraseas zu Nero sprechen:»Da der Tod eine Schuld ist, so ziehe ich es vor, dieselbeals freier Mann zu bezahlen, denn als Sklave zu knausern....«O mein Freund, ich behalte das Leben nur, um die Interessendeines Ruhmes zu verfechten. Ich denke an Blasiusvon Cnmä, der vor dem römischen Senate unverhohlenseine Freundschaft für den von letzterem meuchlings ermordetenLiberi us Gracchus gesteht/")
In dem im Jahre 1834 in Paris und 1850 in Toulouseveranstalteten Abdrucke von Saint-Just's Werken steht einepomphafte Notiz voran, worin die Tugenden und VerdiensteSaint-Just's seiner klassischen Erziehung beigelegt werben,während man ihm Glück wünscht, daß er vor keinem Mittelzurückgeschreckt sei, um Frankreich in ein zweites Sparta zuverwandeln. Von seinem Tode aber heißt es: Also ward,
1) S. Studien über die Reuet. rc. B. I. S. 107.
2) Zum Beispiel jene ehebrecherischen Beziehungen zu Madame Thörin.
3) Auszug aus den Papieren des Bürgers.. 9. Thermid. des
Jahres III, mitgetheilt in der Ausgabe der Werke Saint-Just'svorn Jahre 1850.