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[2. Band.]
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„Diese Effekten blieben meistens in den Magazinen auf-gehäuft; sie sind zum Theil verfault oder von den Ratten ver-zehrt worden; den Rest hat man dem ersten Besten überlas-sen; allein der Zweck der Beraubung war erfüllt. Dies warAlles, was man wollte."')

Auch ein anderes ganz verschiedenes Zeugniß macht unsdas Verhalten des unbestechlichen Saint-Just offenkundig, dasZeugniß des Patrioten Gatteau. „Saint-Just," sagt er, „hatkräftige Axtstreiche gegen den Fanatismus der Elsässer geführt.Er hat Alles umgewandelt und, um sein Werk zu vollenden,kommt uns von allen Enden eine Schaar von Revolutions-aposteln und tüchtigen Sansculotten zu; die heilige Guil-lotine ist in größter Thätigkeit, und der heilsameSchrecken bewirkt hier auf wunderbare Weise, was manein Jahrhundert früher nicht hätte erwarten dürfen, durch dieVernunft und die Philosophie. Welcher famose Spitz-bube ist doch jener Kerl! Die Sammlung seiner Ver-fügungen ist unstreitig eines der schönsten historischen Denk-male der Revolution. Straßburg,'Septidi, 27. Brumaire desJahres II."

Alle ernste» Biographen Saint-Just's schreiben das Ver-halten dieses jungen Demagogen einstimmig der heidnischenBegeisterung zu. „Saint-Just," sagt Ed. Flenry, „hatte inseinen lateinischen Schriftstellern gelesen, daß die Römer, umsich den Besitz eines eroberten Landes zu sichern, dessen ganzeBevölkerung anderswohin versetzten und weit in das Innereihres ungeheueren Reiches verpflanzten. Hierauf verlegten dieSieger in die Behausungen und Güter dieser UnglücklichenMilitärcolonien, von alten Legionären gebildet, welche demAckerbau zurückgegeben wurden. Saint-Just war entzückt beidem großartigen Anblicke jener ungeheueren Ungerechtigkeit desDespotismus seiner Lieblingshelden. In einem von seinerHand geschriebenen und unter seinen Papieren gefundenen

1) Studien über die Revol., Saint-Just, B. II. S. 44.