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Fragment sagt er: „Alle Namen der Dörfer und Städte desElsaß müssen umgeändert und mit Soldaten des stehendenHeeres angefüllt werden; denn ohne Freunde läßt sich nichtregieren."
Courtois nennt in seinem Berichte über die Papiere desThermidor Saint-Just „den sechsundzwanzigjährigen verblen-deten Redner, der, kaum dem Staub der Schule ent-kommen, aufgeblasen mit seiner winzigen Gelehr-samkeit, sich mit dem, was er gelesen, brüstet.Weil er Lykurg gelesen, und gelernt hat, wie derspartanische Gesetzgeber binnen wenigen Jahrenein Volk von Tapfern gebildet hatte, so sagte die-ser Schnlknabe, der schlechte Kopist des Alter-thums, ohne Prüfung der Oertlichkeiten, derSitten und der Bevölkerung und indem er dasUnausführbare auszuführen gewillt war, zu demKonvente in komisch selbstgefälligem, wenn nichtgrausamen Tone, nicht das Glück von Persepo-lis, sondern von Sparta hätte man Frankreichverheiße n."
Seine Begeisterung für die Spartaner ging so weit, daßer eines Tages zu dem in Straßburg studirenden jungen Ro-tster sagte: „Was treibst du in dieser Stadt?" — „Ich studiredas Griechische." — „Nun, wozu taugt das Griechische» dadoch die Lacedämonier Nichts geschrieben haben?")
Sein Verhalten entsprach ganz seiner Sprache. Als ereinst während einer Winternacht bei den Vorposten war, erfuhrer, daß ein junger Officier aus Noyon, der sein Stndiengenossegewesen und den er, wie er sagte, wie seinen Bruder liebte,
1) Studien über die Revol., B. II. S. 64.
2) Im Eingänge der bei Nobespierre gefundenen Papiere,3 Bde. in 8°.
3) Charles Nodier, Erinnerungen, Saint - Just und PichegruS. 65.