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'seine vollständige Souveränetät! Gelobe» wir eine gleichmäßigeVerwünschung dem Königthume, der Dictatur, dem Triumviratund jedweder individuellen Macht, die danach strebt, dieseSouveränetät zu modificiren und einzuschränken." ')

Am 9. April 1792 fordert er die Ehren der Sitzung fürabtrünnige und durch einen feierlichen Urtheilsspruch gebrand-markte Soldaten und ruft aus: „Steht es nicht in der Machtder Versammlung, diese Unglücklichen die Leiden, die sie er-duldet, vergessen zu lassen nnd in ihnen den Triumph derFreiheit zu ehren? Hätte man mancherlei Vorwürfe gegensie zu erheben, so müßte man ein arger Sklave der ver-alteten Vorurtheile sein, um Männer, welche das Gesetz fürunschuldig erklärt hat, entehren zu wollen. Die Versammlunghat ihre Ketten gesprengt, hat sie in alle Rechte des Bürgerswiederum eingesetzt. So mögen sie denn mit allen ihren Rech-ten hierherkommen, und da es herkömmlich ist, alle Bittstellerzu den Ehren der Sitzung zuzulassen, so darf in dieser Hin-sicht zwischen ihnen und den anderen Bürgern kein Unterschiedgemacht werden." ?)

Sein Haß gegen die Priester kommt seinem Hasse gegendie Könige völlig gleich. Er ist's, welcher, den getreuen Prie-stern die Unruhen, von denen Frankreich bewegt wird, Schuldgebend, am 7. October 1791 sagte: „Wir werden die Ruhenie wieder herstellen können, wenn wir nicht strenge Maßregelngegen die abtrünnigen Priester ergreifen. Sie setzen ihre Amts-verrichtungen fort, sie lesen Messe. Das ist sehr bedenklich.Ich bestehe darauf, daß wir alles Ernstes über die Maßregeln,welche die Umstände gebieten, nachdenken."^

Couthon, der Feind der königlichen und priesterlichen Ty-rannei, welcher das Werkzeug der Dictatur und das zweiteSelbst des Dictators sein sollte, stimmt am 25. September1792 für die eine und untheilbare Republik und sor-

1) Monit. v. 5. Oct. 1791. - 2) Ders. v. 10. April.

3) Ebendas.