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[2. Band.]
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Worte aufgezeichnet, die er in Betreff des Concordates undder Einrichtung politischer Körperschaften an Napoleon richtete:„Die Zeiten des Despotismus sind unwiderruf-lich vorüber. Sonst war der Staat in der Kirche;Sie haben heute die Kirche in den Staatversetzt."

Der Einfluß seiner klassischen Erziehung zeigt sich nochdeutlicher in seinem „Einige Kapitel"') überschriebenenWerke. Riouffe, den weder die Täuschungen des Lebens, nochdie Leiden seiner Gefangenschaft, noch die revolutionären Lügenzu anderen Anschauungen hatten bekehren können, protestirtenergisch gegen die Wiedereinsetzung der Monarchie, noch vielenergischer aber gegen die Einrichtung einer absoluten Re-gierung und schwört bei seinen großen Göttern, daß dievon der Revolution errungene Freiheit unvergänglich sei undFrankreich niemals das Haupt unter das Joch eines Despotenbeugen werde. „Man kann dessen überzeugt sein," ruft eraus, „wenn man sich erinnert, daß eine sehr große Zahl vonMännern für die Freiheit sich selbst den Tod gegeben odererlitten haben, daß diese Männer, noch bei Weitem bewun-derungswürdiger als Brutus, der den Tyrannenhaß mit derMuttermilch einsog, diesen Haß in der Stärke ihrer Seelefanden und daß Alle gestorben sind wie Regulus, tadelloswie Camillus, als Patrioten wie der letzte Brutus.Niemals wird ein durch solche Männer geehrtes Volk zurSklaverei wiederum zurückkehren.

„Nun wohl, dies Volk, das sind wir selbst; diese großenMänner sind weder Phocion, noch Themistokles, nochCamillus, noch Cicero; es ist Vergniaud, es sind Ducosund Fonfrode, junge und zärtliche Brüder, zärtliche Zwillinge,welche künftig vor den Augen der Freunde der Freiheit glänzen

1) Dies Werk ward im Jahre 1795 veröffentlicht; es trägt das demHoraz entnommene Epigraph: tzniä axw? lortitcr oeoupaxortuirr?