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[2. Band.]
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exaltirt und so durchaus machiavellistisch waren, mußten Allesverwerfen, was nicht fanatisch oder machiavellistisch war wie sie.Durch das Wort revolutionär — ein für die Menschheitnoch verhängnißvollercs Wort als Dreieinigkeit undEucharistie — über alle Grenzen Hinausgetrieben, mußteihnen zuletzt nur noch die Hefe der Nation als Partei ver-bleiben." ')

Da wir nunmehr Riouffe kennen und wissen, daß seineAussage nicht verdächtig sein kann, wollen wir einen Augen-blick von ihm absehen, um noch andere Zeugen zu vernehmen.Diese Zeugen sind Gefangene aus der Schreckcnszeit, kennensich einander nicht, schreiben ein Jeder für sich und wissenselbst nicht einmal, ob ihre verstohlen niedergeschriebenen No-tizen jemals über die Schwellen ihrer Gefängnisse hinaus-kommen werde». Um für seinen Bericht Glauben zu finden,drückt sich Einer von ihnen aus wie folgt: „Ich werde Vieleserzählen, was man für unglaublich halten wird, allein ich er-kläre öffentlich, ich erkläre es mit lauter Stimme, Angesichtsmeines Vaterlandes, das diese Kannibalen mit solchen Blut-strömen überschwemmt haben; ich fordere sie auf, mich gericht-lich zu belangen. Wenn ich nicht alle diese Thatsachen durchauthentische Actenstücke, durch «»verwerfliche Zeugen beweise,so rufe ich auf mein Haupt das Schwert der Gesetze herab.Ich will gezüchtigt werden wie ein niederträchtiger Ver-leumder." 2)

Die Lage der Gefangenen unter der Herrschaft der Gleich-heit, Freiheit und Brüderlichkeit war diese: „Auf der Schwelleder Conciergerie angekommen, öffnen sich schwere Thüren voreuch. Ungeheuere Doggen, an Zahl mehr als zwanzig, unter-stützten die Kerkermeister. Sobald ein Gefangener eingetretenwar, ließ man eines dieser Thiere an ihm riechen; es warfür ihn verantwortlich. Solche Doggen gab es in allen

1) Memoiren, S. 417.

2) Gefängnisse, u. s. w., Conciergerie, S. 44.