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zu haben; er fügte bei: In den Departements gab esViermalhunderttausend Föderalistenköpfe, welcheich alle hätte abschneiden können, wenn ich gerneBlut hätte vergießen wollen." *)
„Wir gaben Anlaß zu den willkürlichsten und vorsichtig-sten Maßregeln: Geld, Ringe, Assignaten, Silberzeug, Edel-steine, Schnallen, Necessaires, Rasirmesser, Taschenmesser, Feder-messer, Scheeren, Gabeln, Nägel, Stecknadeln, Hemdenknöpfe,Halsketten — Alles wurde uns abgenommen.
„Man setzte uns täglich nur Eine Mahlzeit vor. Sie be-stand aus verdorbenem Fleisch und Gemüse, in dem es vonHaaren, Schimmel und Würmern wimmelte. Es stellten sichKrankheiten der mannichfaltigsten Art ein, der Tod stand aufallen Gesichtern geschrieben und statt jeglicher Kunde vonAußen vernahm man nur die Grabesstimme eines verbrecheri-schen Söldners, der unter den Fenstern der Gefangenen aus-rief: »Liste der sechzig oder achtzig Spieler, welchein der Lotterie der heiligen Guillotine gewonnenhaben.«
„Eines Tages hatte uns der Traiteur so vollständig ver-dorbenes Fleisch vorgesetzt, daß der Geruch den ganzen Speise-saal verpestete. Man begann zu murren, man suchte den Trai-teur auf und hielt ihm sein von Wesen aller Art bevölkertesFleisch vor die Nase. Er ward ärgerlich und schimpfte; nunwarf man ihm eine Schüssel voll Fleisch in die Küche. Erschreit, die Gefangenen hätten einen Aufstand angezettelt. DerVerwalter kömmt hinzu; auch ihm zeigt man die Schüsseln mitFleisch, deren Einwohnerschaft er bemerken konnte, ohne einesVergrößerungsglases zu bedürfen. Entrüstung bemächtigt sichseiner, da erscheint noch ein anderer Verwaltungsbeamte unddroht uns mit den strengsten Maßregeln."
Aus dem Luxembourg gehen wir nach Port-Libre (Port-Royal), nahe bei dem Observatorium gelegen. Auch dort
1) Gefängniß Luxembourg, S- 65 — 67. — 2) Ebendas.