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[2. Band.]
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sagt er, „der Wolf und der Mensch die Fähigkeit besitzen, sichvon anderen Thiere» zu nähren, sollte man nicht fragen können,warum das Schaf, der Wolf und der Mensch nicht gleicher-weise das Recht hätten, ihresgleichen zu dem-selben Zwecke zu verwenden?

„Man wird einwenden, daß alle Wesen einen unüber-windlichen Abscheu vor dem Genusse von Individuen ihrereigenen Gattung hätten. Als Entgegnung auf einen solchenEinwand würde der Mensch der Natur den, welcher letz-teren erheben sollte, in seine Wälder. zu den Menschen-

fressern führen und würde ihn, den Zuschauer bei den Schmau-sereien von Menschenfleisch, wo die Heiterkeit denVorsitz führt, fragen, was in allen diesen Geschöpfen ausdem Abscheu vor dem Fleische von Wesen ihrer Gattung ge-worden sei; er würde ihn fragen, warum die Natur sich nichtin allen ihren Einrichtungen gleich bleibt; er würde ihn end-lich zu jenen Karaiben führen, welche durchaus keinen Wider-willen empfinden, die noch zuckenden Glieder ihrer von ihnengemästeten Kinder zu verzehre...... Ist euch dieser Abscheu

vor dem Fleische eueres Gleichen nicht durch die Erziehung^ beigebracht worden, während diese Wilden, die nicht durch diel gesellschaftlichen Einrichtungen sich bestimmen lassen, nur dem- Triebe der Natur folgen?....

„Ich wüßte nicht, wodurch man solche Gründe ent-kräften könnte!!....

„Warum genießen wir das Fleisch der Thiere? Weil esaus organischen Theilen besteht, die sich mit den Theilenunseres eigenen Körpers vollkommen asfimiliren. Nun, derWolf wird in dem Wolfe, der Mensch in dem Menschen dieseorganischen Theile, welche allein die thierische Oekonomieunterhalten können, finden. Individuen jeglicher Art könnenalso an Individuen derselben Art aus demselben Grunde,weßhalb sie es an ihrer Gattung fremden Individuen thun,! ihren Appetit stillen.

i „Daraus geht hervor: Erstens, daß alle Wesen