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[2. Band.]
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die Guillotine steht dort vor dem Berge. Man könntesagen, daß alle fallenden Köpfe ihr die wohlverdiente Hul-digung bringen.... Noch ein Triumph der Freiheit überdie Sklaverei, der Vernunft über den Fanatismus. Ein ehe-maliger Priester, Pfarrer zu Salon, schreitet unter meinenFenstern in einem rothen Kleide vorüber, von GenSdarmenbegleitet; rathe, wohin der Zug geht.... Für morgen meldetman deren noch sieben oder acht andere. Der öffentliche Geistlebt mächtig auf in dieser Gemeinde."

Fouchs, zu Nevers: „Möge der Blitz durch dieMenschheit fahren! Wir müssen denMuthhaben,über Leichen zur Freiheit voran zuschreiten!"')

Der Muth gebricht uns, diese häßliche, aber belehrendeNomenclatur noch weiter fortzusetzen. Führen wir zum Schlüssenoch den Ausruf des Conventsmilgliedes Courtois an: „Manmuß alle diese Züge für die Geschichte aufbewahren, Bürger!O Caligula, o Nero, o Tigellin! Tröstet euch in euerenGräbern, ihr Ober- und Unter-Tyrannen der vergangenenJahrhunderte! Kinder, welche die Söhne der Freiheit seinsollten, haben euch i» eueren Launen und in euerer Wuthübertreffen!" ^)

Er hat Recht, wenn er Vergleichungsmomente in demPaganismus sucht, denn der Paganismus kann nur mit sichselbst verglichen werden. Man muß diese Züge der Ähnlich-keit sich merken, damit man misse, um es nie mehr zu ver-gessen, daß der durch die Erziehung wieder eingeführte Paga-nismus mit seiner ganzen Grausamkeit, mit allen seinenSchandthaten und mit allen Merkmalen, die ihn zur Zeit derTriumvirn und der Cäsaren gekennzeichnet hatten, in daSFrankreich von 1793 seinen Einzug gehalten hatte.

1) Monit. v. 2l. Thermidor des Jahres II.

2) Bericht u. s. w. S. 95.

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