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[2. Band.]
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! Vernunftlosen Thieres, ohne Gewissensbisse und ohne Hoffnung., So sterben auch während des revolutionären Taumels ihre Be-i wunderer und ihre Schüler.

! Unter der Schreckensherrschaft zählten die pariser Gefäng-nisse gewöhnlich acht- bis zehntausend Gefangene. Diese un-unterbrochen durch die Guillotine decimirte Bevölkerung er-gänzte sich stets unverwcilt wieder durch die von den Pro-consuln aus allen Departements bewerkstelligten Sendungen.Das am 16. April 1794 auf den Antrag Saint-Just's, Or-gans des RobeSpierre, vom Konvente erlassene Decret be-stimmt: „Art. I. Die der Verschwörung Beschuldigten sollenvon allen Punkten der Republik dem Revolutionstribunal zuParis zugeschickt werden." 9 Die Mehrheit der Angeklagtenbestand aus den Trümmern der besiegten Parteien: Brisso-tisten, Girondisten, Höbertisten und Dantonisten. „Mit sehrwenigen Ausnahmen beherbergte die Conciergerie zehn Monatelang nur Patrioten und für einen Mann von der Oppositions-partei metzelte man tausend Sansculotten."

Zu dieser Heerde von Schlachtopfern muß man in denanderen Gefängnissen von Paris noch eine bestimmte Zahl vonAdeligen hinzurechnen, die den früheren Proscriptionslistenentgangen waren, entweder weil sie der Revolution Bürgschaftgeleistet hatten oder weil mehrere Landbewohner einfach alsverdächtig verhaftet worden waren; endlich noch einige Priester,die man in den Septembermetzeleien vergessen hatte.

Nur mit dieser Majorität beschäftigen sich die Geschicht-schreiber der Gefängnisse, deren Werke unserem Berichte alsGrundlage gedient haben.

Welches Leben führten denn nach den Mittheilungen derAugenzeugen diese Männer, die gestern noch guillotinirten undmorgen selbst guillotinirt werden sollten? Wie benützten siedie flüchtigen Augenblicke, di? ihnen für ihre Vorbereitung

1) Monit. ebendas. — 2) Niouffe, Memoiren, S. 11.3) Gefängnisse u. s. w., Conciergerie, S. 56.