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[2. Band.]
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kennt man nicht mehr die süßen Umarmungen der Liebe." »)Und Einer von ihnen, Dumontet-Lambertie, stimmt ein mitfrivolen Witzen und heidnischen Erinnerungen gewürztes Liebes-lied an:

laberte, remplaoo tonn 1e8 (jieux, etc.

Freiheit, ersetze alle Götter u. s. w.

In dem ganzen Stücke ist nur von Themis, Thalia,Melpomene, Dämon, Cypris, Venus und Apollodie Rede.

Im Plessis verbringt der Bürger N. seine ganze Zeitdamit, zärtliche Verse an eine Gefangene zu dichten; diesesendet ihm dafür Küsse durch die Eisengitter ihres Fensters.

Zu Port-Libre sendet ein verliebter Geck dem Abgotteseines Herzens zärtliche Billette in dem Aermel einer Weste.

„Zahlreiche Buhlerinnen streiften täglich in der Nähe derGefängnisse umher. Eine von ihnen kaufte von dem Todten-gräber den Kopf ihres Liebhabers, dem sie bis zum Fußedes Blutgerüstes gefolgt war, für den Preis von hundertLouisdor." 5)

Die auf den Altären von ganz Frankreich am hellen Tageaufgestellte Venus ist der Gegenstand der Huldigungen inallen Kerkern der Republik. Wie die gefangenen Schriftge-lehrten von Paris so verehren auch die von Jssoudun dieGöttin bis zu ihrem letzten Seufzer. Dubuc schickt sich an,das Blutgerüste zu besteigen und singt:

t?Iamdeau 8acre äc la naturc,

^mour, viens, etc.

Heil'ge Fackel der Natur,

Liebe, komm' u. s. w.

1) Ebendas. Madelonettes, S. 34, 51, 136, 147.

2) Ebendas. Le Plessis, S. 60.

3) Ebendas. ebendas. S. 94.

4) Ebend. u. s. w. Port-Libre.

5) Gefängnisse u. s. w., Le Plessis, S. 109.