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Ein Anderer:
I7n tenärs nmunt, belle Olemenee etc.
Ein zärtlicher Liebhaber, schöne Clcmentine u. s. w.
Wir würden kein Ende finden, wollten wir alle Gedichte,alle in den pariser Gefängnissen während der Schreckensherr-schaft von diesen Schriftgelehrten der Kollegien, welche amanderen Tage das Schaffet besteigen sollten, verfaßten eroti-schen Strophen hier wiedergeben. Doch blieb es dabei nochnicht. Getreu den Lehren des Horaz, Virgil's, Ovid's, desTerenz, aller dieser Jugendlehrer, begehen sie sogar in demVorzimmer der Guillotine Schandthaten, welche zu schildernunsere Feder sich sträubt.
Die Sache ging so weit, daß die Polizei Robespierre'ssich zum Einschreiten verpflichtet erachtete.
,,Die Liebe herrschte im Luxembourg," schreibt ein Augen-zeuge und vielleicht activer Theilnehmer an diesen Scenender Ausschweifung. „Sie hatte den größten Einfluß auf dieWahl der Gesellschaften. Bachanalien, Couplets, Spiele,Klatschereien und Musik füllten die Tage. Dies galante Lebenwar in Paris so bekannt, daß eines Tages der Polizei-beamte Marino^) den versammelten Gefangenen erklärte: »Wißtihr, was das Publikum sagt? Es heißt, der Luxembourg seidas erste Bordel in Paris, ihr seiet darin ein Haufen von.....
und wir dienten als ......^ Das allgemeine Gerede von
gewissen galanten Abenteuern und die Ausschweifungen einigerDamen bestimmten die Polizeiverwaltung, eine Trennung nachden Geschlechtern vorzunehmen. Die vornehmen Straßen, wieRue de l'Universite, de Grenelle, de Dominique, waren imLuxembourg in Masse vertreten." >')
„In der Forpe dasselbe Schauspiel. Der Deputirte Kersaint
1) Ebendas. Conciergerie, S. 52.; Luxembourg, S. 129.
2) Guülotineur und später selbst guillvtinirt.
3) Gefängnisse u. s. w., Luxembourg, S. 6t.