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Welt mit deinem Ruhme. Deine Grundsätze sind die der^ Natur, deine Sprache ist die Sprache der Menschheit. Du gibsts der Menschheit ihre Würde zurück und regenerirst als frucht-^ barer Schöpfer das Menschengeschlecht. Dein Genie unddeine weise Politik retten die Freiheit. Du lehrst die Fran-; zosen durch die Tugenden deines Herzens und dieHerrschaft deiner Vernunft, für die Freiheit und die Tugendzu siege» oder zu sterben und leitest das einst so stolze undübermüthige Frankreich an, die Freiheit anzubeten. Schonei deine Gesundheit um unseres Glückes und unseresRuhmes willen. Mein Herz, rein wie das deinige, be-schwört dich darum." ')
Am 7. März 1792 schreibt ihm der Volksverein in Caennachstehende Zeilen: „Heil und Ehre, Heil dem unbestech-lichen Robespierre! Der Verein von Caen weiß, daß derVater der Vaterlandsliebe auf seinem Posten stand, alser seine Kinder von Calvados vertheidigen mußte. Schwei-gend fügt er eine Palme zu seiner Bürgerkrone. Robes-pierre, ein Name, der an deinen Ruhm erinnert, ein Name,der die Gemüther der Tyrannen erbeben macht, soll das Lo-! sungswort sein, das uns vereinigen wird, um sie zu be-' kämpfen."
Die Brutusmänner der Hauptstadt bezeigen sich noch de-müthiger als die der Provinzen. Das Gerücht verbreitet sich,Robespierre sei krank. Bald verlautet weiter, Couthon seiunpäßlich. Bestürzung verbreitet sich in der ganzen Stadt,und man glaubt den Schreckensruf zu vernehmen, von welchemBossuet spricht und der in den Straßen von Versailles ertönte:„Die Königin stirbt!" (Unäaws so meurt!) Augenblick-lich kommen die Volksvereine der Sectionen der Brüderlich-keit, der Eintracht, der Piken und des Tempels zu-sammen und ordnen an jedem Morgen eine Deputation ab,um sich nach Robespierre und Couthon zu erkundigen mit der
1) Bericht u. s. w., S. 401. — 2) Ebendas. S. 102.
Gaume, Revolution. IV. 17